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Christin Stark will keinen Einheitsbrei auf der Couch

Bei ihrem ersten Besuch auf der MusikWoche-Couch stellte Schlagersängerin Christin Stark ihr drittes Album vor: »Rosenfeuer« ist zugleich ihr zweites für Ariola.

01.10.2018 10:37 • von Jonas Kiß
Privat und beruflich setzt Christin Stark auf Matthias Reim, der auch bei der Produktion der neuen CD »der Chef« gewesen sei. Beide sind sich einig, dass der Schlager sich verändert habe und im Umbruch befinde. »Deswegen kann und muss man als Künstler mehr riskieren«, sagt Stark (Bild: Musikwoche)

Bei ihrem ersten Besuch auf der MusikWoche-Couch stellte Schlagersängerin Christin Stark ihr drittes Album vor: »Rosenfeuer« ist zugleich ihr zweites für Ariola.

»Ich bin Schritt für Schritt vorgegangen «, erzählt die 28-Jährige, die mit ihrem Ariola-Debüt »Hier« im Jahr 2016 einen Achtungserfolg erzielte, als das Album auf Rang 77 in die Offiziellen Deutschen Charts einstieg. »Darüber habe ich mich riesig gefreut. Und bei Liveauftritten habe ich gemerkt, dass die Leute die Songs kannten. Aber wir sind noch lange nicht angekommen. Mit dem neuen Album wollen wir den bisherigen Erfolg nun toppen.«

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die aus Mecklenburg-Vorpommern stammende Künstlerin hart an sich gearbeitet. Unter anderem hat sie häufiger zur Gitarre gegriffen und sich ein Basiswissen in Harmonielehre angeeignet. So hat sie erstmals auch Songs geschrieben - unter anderem das letzte Stück des Albums, »Vati«, in dem sie den Unfalltod ihres Vaters verarbeitet.

Gleichzeitig haben sie und ihr Kreativ- und Lebenspartner Matthias Reim auch mit anderen Autoren zusammengearbeitet. Unter anderem waren an dem Album der einstige Carpendale-Kollaborateur Joachim »Knibbel« Horn-Bernges, Justin Balk (Udo Lindenberg), Amadeus Crotti (Matthias Reim, Tom Jones) und der Vanessa-Mai-Produzent Felix Gauder beteiligt. Man habe ganz bewusst auf Vielfalt und Facettenreichtum bei der Produktion gesetzt, so Stark.

»Ich bin extrem glücklich und stolz, dass ich als das junge Küken unter all diesen gestandenen Profis mich einbringen konnte. Sie alle haben mich an die Hand genommen. So hatte ich für den späteren Titelsong zum Beispiel die Musik geschrieben, aber mir fiel kein Text ein, weswegen ich dann Knibbel anrief, der die geniale Idee zu »Rosenfeuer« hatte. Gerade bei den Texten sei ihr ungemein wichtig gewesen, die »heile Welt des Schlagers auch einmal mit unschönen Themen aufzubrechen. Wir wollten keinen Einheitsbrei abliefern.«