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Reeperbahn Festival diskutiert über Populismus

Das Konferenzprogramm für das Reeperbahn Festival, das vom 19. bis 22. September in Hamburg stattfindet, verdichtet sich weiter. So steht unter anderem ein Panel zum Thema Pop und Populismus mit Florian Drücke vom BVMI auf der Agenda.

16.08.2018 09:58 • von Jonas Kiß
Spricht über Populismus in der Musik: Florian Drücke (Bild: BVMI/Markus Nass)

Das Konferenzprogramm für das Reeperbahn Festival, das vom 19. bis 22. September 2018 in Hamburg stattfindet, verdichtet sich weiter.

So rücken die Veranstalter eine Reihe von Panels und Diskussionsrunden in den Fokus, bei denen es vor allem um Pop und Populismus sowie Inklusion gehen soll.

In dieser Reihe diskutieren am Konferenzdonnerstag Anna Groß (Springstoff), Marius Hellwig (Amadeu Antonio Stiftung) und Azadê Pesmen (freie Journalistin) über Antisemitismus und Verschwörungstheorien in der Musik.

Am gleichen Tag sprechen Oliver Hoppe (Wizard Promotions), Dennis Plauk (Visions), Holger Jan Schmidt (BN*PD), Jonas Schubert (OK Kid), und Florian Drücke (BVMI) unter dem Stichwort Pop und Populismus darüber, ob die Musikindustrie einen neuen moralischen Kompass benötigt und welche Verantwortung Künstler dabei tragen.

Rund um Inklusion dreht sich am Freitag alles in den Sessions The Forgotten Audience, Inklusive Kulturarbeit und Oll Inklusiv. Letztere Veranstaltung beschäftigt sich etwa mit der Generation über 60.

Am vierten Tag des Reeperbahn Festivals bringt der sogenannte Training Day bei über 30 Veranstaltungen Experten und Einsteiger enger zusammen. Unter den Gästen, die ihr Wissen weitergeben wollen, befinden sich unter anderem Dirk Darmstädter (Gründer Tapete Records), Vanessa Cutaro (Booker Buback) oder Daniel Nikolaou (Podcast Partnerships & Development Spotify).

Neben Facebookmarketing geht es dabei zum Beispiel um den Musik- und Jobmarkt Hamburg, Produktion und Vermarktung bei YouTube oder wie Künstler an Auftrittsmöglichkeiten bei einem Showcasefestival kommen.