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Live Music Accelerator Berlin geht in die heiße Phase

Am 17. Juli trafen sich die Teilnehmer des Live Music Accelerator Berlin (LMAB) bei einem Kick-off-Event im Berliner Fluxbau. 500 Berliner Live-Events will LMAB im Projektzeitraum bis Ende 2019 fördern.

18.07.2018 17:03 • von Jonas Kiß
Versammelten sich im Berliner Fluxbau: die Teilnehmer und Partner des LMAB (Bild: gigmit)

Am 17. Juli 2018 trafen sich die Teilnehmer des Live Music Accelerator Berlin (LMAB) bei einem Kick-off-Event im Berliner Fluxbau. Mit dem Projekt soll die Livemusiklandschaft in der deutschen Hauptstadt gefördert werden. 500 Berliner Live-Events will LMAB im Projektzeitraum bis Ende 2019 unterstützen.

"Nicht die Qualität ist in Berlin das Problem, sondern die Wahrnehmung von Livemusik", erklärt Marcus Rüssel, CEO und Gründer der Berliner Booking und Artist Discovery Plattform gigmit.

Deshalb wolle man den ausgesuchten Berliner Kulturschaffenden durch Schulungen zu Facebook-Marketing, Online-Ticketing und Kampagnen-Management "nachhaltiges Wissen um intelligente Online-Promo vermitteln" und stellt den Teilnehmern außerdem pro Konzert ein Werbebudget von mindestens 100 Euro und bis zu 2000 Euro zur Verfügung.

Ticketmaster agiert als Hauptsponsor des von gigmit initiierten Projekts. Klaus Zemke, Managing Director Ticketmaster, sieht im LMAB eine "substantielle Aktion gegen das Clubsterben". Als weitere Sponsoren und Partner sind FluxFM, Shure, fritz-kola, Clubcommission Berlin, Berlin Music Commission, Berlin Sessions, Kreativwirtschaftsberatung Berlin und das nhow Berlin mit an Bord. Daneben wird das Förderprojekt aus Mitteln der Europäischen Union kofinanziert.

Ab August starten die Teilnehmer mit dem von der Agentur ag-prop gestalteten Workshop-Programm und Ende August sollen die Projektergebnisse als "Handlungsempfehlungen für erfolgreiches Eventmarketing" veröffentlicht werden.