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Diekmann attestiert der DEAG eine gute Basis für ordentliche Ergebnisse

Als COO und CDO der DEAG hat Christian Diekmann einen Blick für die Zahlen, im Gespräch mit MusikWoche geht es ihm aber auch um die Diversifizierung des Unternehmens und den Wandel in der Livebranche, die angesichts der Digitalsierung vor neuen Chancen und Herausforderungen steht.

15.06.2018 14:00 • von Jonas Kiß
- (Bild: Musikwoche)

Als Chief Operations Officer (COO) und Chief Digital Officer (CDO) bei der DEAG hat Christian Diekmann einen Blick für die Zahlen, im Gespräch mit MusikWoche geht es ihm aber auch um die Diversifizierung des Unternehmens und den Wandel in der Livebranche, die angesichts der Digitalsierung vor neuen Chancen und Herausforderungen steht.

"Wir hatten zwischen 2006 und 2014 sehr kontinuierlich eine hervorragende Entwicklung beim Umsatz mit einem überproportionalen Ergebniswachstum", berichtet Diekmann. "Auch auf Künstler- und Contentseite konnten wir uns in der Zeit wirklich nicht beschweren. 2015 und 2016 haben wir dann - Stichwort Festivals - einige Entscheidungen getroffen, die uns viel Geld gekostet haben. Unser Ziel für 2017 war es vor allem, zweifelsfrei deutlich zu machen, dass wir diese Zeit hinter uns gelassen haben und unser Geschäft wieder ordentliche Ergebnisse abwirft. Dieses Ziel haben wir erreicht und damit eine gute Basis geschaffen, unsere Strategie in den nächsten Jahren umzusetzen."

Das Kerngeschäft der DEAG sei weiter das Veranstalten von Konzerten, zwei Festivals, die nicht funktioniert haben, hätte man beendet, andere aber führe man fort. "Dazu gehört Rock The Ring in Zürich, Rockavaria in München oder das Open Air in Luzern." Zudem sei die DEAG schon 2005 in den Klassikmarkt gegangen und habe in den vergangenen Jahren das Engagement im Bereich Family Entertainment "stark ausgebaut".

Was Christian Diekmann außerdem zum Börsengang 1998 sagt, zur Entwicklung im Bereich der Veranstaltungswirtschaft seitdem, zur Professionalisierung und Digitalisierung der Livebranche, zu organischem Wachstum und zum externen Wachstum über Zukäufe oder zur Bedeutung des internationalen Geschäfts lesen MusikWoche-Abonnenten im vollständigen Interview in MusikWoche 24/2018, im Livepaper oder .