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Charts KW 14: Frei.Wild vor Garvey und Reim

Frei.Wild behaupten mit "Rivalen und Rebellen" die Tabellenführung in den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts vor den Neueinsteigern Rea Garvey und Matthias Reim. Top-Single bleibt "Friends" von Marshmello & Anne-Marie, und bei den Compilations kehren die "Bravo Hits 100" an die Spitze zurück.

03.04.2018 15:22 • von Frank Medwedeff
Behalten das Zepter in der Hand: Frei.Wild (Bild: Holger Fichtner)

Frei behaupten mit Rivalen und Rebellen" die Tabellenführung in den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts. Die Südtiroler Rockband rangiert in der zweiten Woche auf der Pole Position. Unmittelbar dahinter setzen sich namhafte Neueinsteiger: So erobert der ehemalige Reamonn-Sänger Rea Garvey mit Neon" ad hoc den zweiten Rang. Schlagerstar Matthias Reim lässt den Meteor", wie sein neues Album heißt, auf Rang drei einschlagen. Und Rapper Fler kommt nach der ersten Verkaufswoche seines neuen Werkes, Flizzy", auf Platz vier.

Je eine Stufe abwärts nehmen Judas Priest (mit Firepower" von vier auf fünf) sowie Fantasy, deren Retrospektive Das Beste von Fantasy - Das große Jubiläumsalbum - Mit allen Hits!" jetzt Rang sechs belegt. Innerhalb der Top 10 nach unten bewegen sich zudem Beatrice Egli, deren Album Wohlfühlgarantie" vom zweiten auf den siebten Rang fällt, sowie Ed Sheerans ÷ (Divide)" (von sechs auf acht). Die Top 10 runden dann aber wiederum zwei Neuzugänge ab: Axel Rudi Pell platziert Knights Call" sogleich auf Rang neun, gefolgt von George Ezra und dessen Angebot Staying At Tamara's".

Einstiege in die Top 20 schaffen auch Rick Parfitt, der 2016 verstorbene Status-Quo-Gitarrist und Sänger, mit seinem posthum veröffentlichten Soloalbum Over And Out" (Platz 13), Jack White mit Boarding House Reach", dem neuen Spitzenreiter in den USA, auf Position 17 sowie Monster Magnet mit Mindfucker" (19). Immerhin noch im oberen Drittel entern die Top 100 Longplay Joachim Witt mit Rübezahl" (23), sowie mit der finnischen Formation Auri und ihrem gleichnamigen Album (29) und Memoriam mit dem Werk The Silent Vigil" (32) zwei Bands aus dem Hause Nuclear Blast.

Die Unternehmensliste nach Markanteilen der Vertriebe führt für die Top 100 Longplay nun wieder Universal Music mit 34,4 Prozent vor Sony Music (25,5 Prozent) und Warner Music (12,1 Prozent) an. Believe/Soulfood rutscht - trotz des Verbleibens von Frei.Wild auf Rang eins der Albumhitliste - von eins auf vier (10,6 Prozent), gefolgt von GoodToGo (7,7 Prozent).

Marshmello & Anne-Marie verlängern bei den Singles ihre Regentschaft mit dem Hit Friends" auf drei Wochen. Die britische Singer/Songwriterin Anne-Marie nahm dafür mittlerweile von GfK Entertainment den Nummer 1 Award der Offiziellen Deutschen Charts entgegen - auch mit stellvertretend für ihren Partner Marshmello.

Auf Platz zwei rangiert nach wie vor Magisch" von Olexesh feat. Edin, und ebenfalls unbeweglich verharren These Days" von Rudimental feat. Jess Glynne, Macklemore & Dan Caplen und Drakes God's Plan" auf den Positionen drei und vier. The Chainsmokers steigen mit Sick Boy" von sechs auf fünf und einen signifikanten Sprung von 20 auf sechs macht der britische Grime-Künstler Ramz mit seinem Track Barking". Aufwärts geht es auch für Luis Fonsi & Demi Lovato, deren gemeinsame Aufnahme Échame La Culpa" von neun auf sieben klettert.

Höchster Neuzugang der Woche ist auf Listenplatz acht In My Blood", die neue Single von Shawn Mendes. Tom Walker verliert eine Position und ist mit Leave A Light On" nun an neunter Stelle notiert. Von elf auf zehn steigert sichSay Something", Justin Timberlakes Kollaboration mit Countrysänger Chris Stapleton.

Universal Music ist bei den Singles mit 42,2 Prozent Marktanteil weiterhin der dominante Distributor. Warner Music nimmt mit 24,7 Prozent Platz zwei ein, und die Top 5 komplettieren Sony Music (19,8 Prozent), GoodToGo (9,0 Prozent) und Edel/Kontor (2,4 Prozent).

In den Top 30 Compilations erobern die Bravo Hits 100" von Rang drei aus die Tabellenspitze zurück. Es folgen zwei Kinderformate: Dein Song 2018" behält die zweite Position inne, und Toggo Music 48" steigt von fünf auf drei. Die Box zum Markenjubiläum, Bravo 100 Hits - Das Beste aus 100 Bravo Hits", sinkt von eins auf vier, und auch The Dome Vol orientiert sich abwärts (von vier auf fünf).

The Disco Boys Vol ist frisch dabei als höchster Neuzugang der Woche auf Rang 13.

Sony Music hält mit 56,7 Prozent Marktanteil hier die Führungsposition der Vertriebsfirmen, vor Universal Music (35,5 Prozent), Warner Music (4,1 Prozent) und Edel/Kontor (2,9 Prozent).