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Music Business Summer School baut Angebot weiter aus

2018 bauen die Organisatoren von der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM) das Programm der Music Business Summer School mit der Recorded Music Summer School um ein drittes Standbein aus.

02.03.2018 10:39 • von Jonas Kiß
Bildeten sich zu Themen rund um das Musikgeschäft weiter: Teilnehmer der Music Business Summer School 2017 (Bild: IHM)

Die ersten vier Ausgaben der Music Business Summer School setzten das Verlagswesen in den Fokus. 2017 kam die Live Entertainment Summer School dazu. Dieses Jahr bauen die Organisatoren von der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM) das Programm mit der Recorded Music Summer School um ein drittes Standbein aus.

Mit dem neuen Modul will die Fortbildungsveranstaltung nun auch die wesentlichen Inhalte des Labelmanagements und des Vertriebs vermitteln. Als Partner hat die IHM dafür den Verband unabhängiger Musik unternehmen (VUT) gewonnen.

Ein Kuratorium, das sich aus VUT-Geschäftsführer Jörg Heidemann, Monkeytown-Mitbegründerin Marit Posch, Indigo-Verkaufsleiter Anders Sjölin und der Warner-Music-Managerin Nina Stepanek zusammensetzt, berät die Initiatoren bei der Gestaltung des Stundenplans. Außerdem begleiten und moderieren die Mitglieder des Kuratoriums einzelne Veranstaltungen.

Auf dem Stundenplan des sechsstägigen Seminars stehen unter anderem Themen wie die Wertschöpfungskette im Label- und Vertriebsbereich, Marketing und Promotion, Finanzierungs- und Fördermodelle, aber auch der Bereich Streaming im Vertriebsgeschäft soll einen Schwerpunkt bilden. Themenübergreifend mit der Music Publishing School soll es daneben um Urheberrecht, Datenaufbereitung für die GEMA oder das Synch-Geschäft gehen.

Die Music Business Summer School findet wie in den Vorjahren im Vorfeld des Reeperbahn Festivals statt, also dieses Jahr vom 13. bis zum 18. September. Am 19. September startet dann der Branchentreff und bietet mit Panels, Networking Events und Showcases eine Ergänzung zum Seminarprogramm.

Bei der Music Publishing Summer School arbeitet die IHM schon seit Beginn mit dem Deutschen Musikverleger- Verband (DMV) zusammen. Im Kuratorium sitzen dort Christoph Becker (Constantin Music), Birgit Böcher (DMV), Lars Ingwersen (California Sunset Records) und Katja Jainski-Manteuffel (Sony/ATV).

20 Teilnehmer aus allen Bereichen des Musikverlagswesens sowie von Managements und Labels bilden sich hier zu Themen wie Verwertungs- und Lizenzrechten weiter.

»Die Teilnehmer und damit auch ihre Unternehmen erwerben hier zusätzliches Wissen und praktische Fähigkeiten, selbst wenn sie bereits seit Jahren in der Musikwirtschaft tätig sind«, erklärt IHM-Geschäftsführer Timo Wiesmann: »Dies erlaubt den Firmen und ihren Mitarbeitern, sich jenseits vom allgegenwärtigen Learning-by-Doing weiter zu professionalisieren, gesamtheitlicher zu denken und neue Geschäftsbereiche zu entdecken. Nebenbei knüpfen die Teilnehmer enge Netzwerke auch zwischen den Branchenbereichen.«

Für die Live Entertainment Summer School, die 2017 ihre Premiere feierte, holte die IHM den Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv) als Kooperationspartner mit an Bord. Wie bereits bei der Erstausgabe sind auch 2018 Jens Michow (Geschäftsführer bdv), Aissata Hartmann-Sylla (Senior Director Booking Anschutz Entertainment Group), Christian Gerlach (Managing Director Neuland Concerts) und Burkhard Glashoff (Geschäftsführer Konzertdirektion Dr) Teil des Boards der Live Entertainment Summer School.

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter von Veranstaltungsunternehmen und Spielstätten oder Absolventen der Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann. In der Zeit vom 9. April bis zum 30. Juni läuft die Bewerbungsphase für die Music Business Summer School. Pro Seminar können maximal 20 Teilnehmer teilnehmen, die das Kuratorium auswählt.