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Charts KW 5: Mike Singer verhilft Warner Music zu Top-Wert

Mike Singer steigt mit seinem neuen Album, "Deja Vu", auf Rang eins in die Offiziellen Deutschen Charts ein. Der Chartsanteil von Warner Music im Longplaybereich springt damit von 18,8 Prozent auf 36,1 Prozent. Bei den Singles liegt Ed Sheeran mit "Perfect" weiter vorn.

26.01.2018 16:26 • von Dietmar Schwenger
Zeigt stolz seinen Nummer-eins-Award von GfK: Warner-Music-Künstler Mike Singer (Bild: GfK)

Dank des Einstiegs des neuen Albums von Mike Singer, Deja Vu", auf Rang eins springt der Chartsanteil von Warner Music im Longplaybereich von 18,8 Prozent auf 36,1 Prozent. Damit liegen die Hamburger in dieser Woche vor Universal Music. Der Weltmarktführer kommt auf 34,2 Prozent, gefolgt von Sony Music mit einem Anteil von 12,6 Prozent.

Erfolgreichster Indie-Vertrieb in den von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie erstellten Offiziellen deutschen Charts bei den Alben ist GoodToGo mit einem Anteil von sechs Prozent. Dahinter rangieren SPV, Soulfood, Indigo, Edel/Kontor und Broken Silence.

Von eins auf zwei fällt Wir werden immer mehr!" von Klubbb3, von sechs auf drei verbessert sich Divide" von Ed Sheeran und von sieben auf vier steigt das gleichnamige Album von Helene Fischer. Zweithöchster Neuzugang in den Top 100 Longplay ist Mania" von Fall Out Boy auf der fünften Position.

Von neun auf sechs klettert der Greatest Showman"-Soundtrack, von elf auf sieben Im Auge des Sturms" von Santiano. Die Hardrockband Magnum platziert sich mit Lost On The Road To Eternity" neu auf Position acht, während Peter Maffays MTV Unplugged"-Album mit einem Satz von zwölf auf neun in die Top 10 zurückkehrt. Selbige beschließt Sturm & Dreck" von Feine Sahne Fischfilet.

Bei den Singles liegt Warner Music mit Perfect" von Ed Sheeran zwar ebenfalls vorn, in der Konzernwertung behauptet Universal Music mit einem Wert von 32,5 Prozent jedoch die Spitzenposition. Warner Music steht hier mit 26,7 Prozent auf Rang zwei; Sony Music kommt auf 21,4 Prozent. GoodToGo ist wie bei den Alben mit einem Anteil von 11,5 Prozent das erfolgreichste Indie-Unternehmen.

Ed Sheeran behauptet sich vor dem weiter zweitplatzierten Bausa mit Was du Liebe nennst". Dahinter tauschen wie schon in der Woche zuvor Camila Cabello und Eminem die Plätze: Während River" von Eminem in Kollaboration mit Ed Sheeran um eine Stufe auf die drei zurückklettert, geht es für Havana" von Camila Cabello feat. Young Thug auf den vierten Platz bergab. Unverändert auf Position fünf verharrt Nico Santos mit Rooftop".

Als höchster Neueinsteiger hievt der kanadische Rapper Drake God's Plan" auf Platz 18 der Singlescharts, ebenfalls neu ins oberste Chartsviertel schaffen es zudem The Chainsmokers mit Sick Boy" auf Rang 23.

Im Kielwasser seiner medialen Präsenz, unter anderem bei den "Schlager Champions", gelingt Semino Rossi zudem mit "Ein Teil von mir" ein Riesensatz von Platz 84 auf 37.

Mit deutlichen 64,6 Prozent Anteil bei den Compilations beansprucht Universal Music die Führungsrolle bei den Kopplungen für sich. Auf Position zwei rangiert hier Sony Music mit 16,6 Prozent, während Warner Music mit 7,1 Prozent den dritten Platz einnimmt. Dahinter lauert der Vertrieb Pavement aus Bergisch-Gladbach, der mit seinen Karenvalstiteln derzeit Hochsaison hat. So findet sich auf Platz drei der von Pavement vermarktete Karneval der Stars 47" (Vorwoche: neun).

Die beiden Spitzenplätze bei den Compilations dagegen sind unverändert. Schlager Champions 2018" verteidigen die Spitzenposition; Bravo - The Hits 2017" hält die Stellung auf Rang zwei.