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Google geht gegen sekundären Ticketmarkt vor

Ab Januar 2018 müssen Unternehmen, die im Ticketingzweitmarkt tätig sind, ein Zertifikat von Google erwerben, bevor sie auf den Webseiten des Unternehmens Werbung für Tickets schalten wollen. Zudem gelten künftig weitere Auflagen.

22.11.2017 13:39 • von Dietmar Schwenger
Erläutert die neuen Bestimmungen: das Google-Regelwerk zu Zertifikaten für Ticketwiederverkäufer (Bild: Screenshot/Google)

Ab Januar 2018 müssen Unternehmen, die im Ticketingzweitmarkt tätig sind, ein Zertifikat von Google erwerben, bevor sie auf den Webseiten des Unternehmens Werbung für Tickets schalten wollen. Diese von Google auf den eigenen Seiten verkündete, neue Regelung gilt weltweit. Um diese Zertifizierung von Google zu erhalten, dürfen entsprechende Anbieter nicht mehr den Eindruck erwecken, als ob sie die Originalanbieter für die jeweiligen Tickets wären.

Zudem müssen sie eindeutig ausweisen, dass sie Wiederverkäufer sind und ihre potenziellen Kunden darauf hinweisen, dass die Ticketpreise höher sein können als die Originalpreise. Auch müssen die Preise vor Abschluss des Kaufvorgangs dergestalt aufgeschlüsselt werden, dass erkennbar ist, welchen Anteil Gebühren und Steuern am Endpreis haben.

Ab März gilt dann zusätzlich die Regelung, dass Reseller neben ihrem Preis für den Zweitmarkt auch den Originalpreis angeben müssen - und zwar in derselben Währung wie den Betrag für den sekundären Markt. Die in dem Bereich tätigen Unternehmen können ab dem 8. Januar einen Onlineantrag bei Google stellen, um ein Zertifikat zu erhalten.