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UK-Charts: Ed Sheeran vor Glen Campbell

Ed Sheeran holt sich mit "÷(Divide)" die Führung in den UK-Longplaycharts zurück, gefolgt von Glen Campbell, der mit "Adios" posthum auf Rang zwei springt. "Feels" von Calvin Harris und prominenten Gaststars beendet bei den Singles einstweilen die Regentschaft von "Despacito".

15.08.2017 11:44 • von Frank Medwedeff
Mal wieder absolute Spitze: Ed Sheeran (Bild: Greg Williams)

Ed Sheeran, letzte Woche an zweiter Stelle notiert, ist mit seinem beständigen Albumrenner ÷ (Divide)" nun wieder der Primus der UK-Longplaycharts. Hiermit gelingt ihm bereits zum vierten Mal die Rückkehr auf die Pole Position; und insgesamt stehen für "÷(Divide)" nun schon 15 Wochen auf dem obersten Treppchenplatz zu Buche. An kombinierten Verkäufen inklusive eingerechneter Streamings hat der Longplayer im Vereinigten Königreich laut der Official Charts Company mittlerweile die Zwei-Millionenen-Marke überschritten.

Glen Campbell, der am 8. August im Alter von 81 Jahren verstarb, steigt in der britischen Albumhitliste mit seinem Abschiedswerk Adiós" posthum von Rang 13 auf zwei - und damit auf eine neue Höchstposition. Auf Rang drei befindet sich nun der Spitzenreiter von vergangener Woche, Everything Now" von Arcade Fire.

Um je eine Stelle nach unten geht es für den Rag'n'Bone Man mit Human" (von drei auf vier) wie auch für Lana Del Reys Lust For Life" (von vier auf fünf). Neben Glen Campbell reüssiert noch ein verstorbener Countrysänger mit Pop-Appeal: John Denver gelangt mit "The Ultimate Collection" von zehn auf sechs.

Weitere Aufsteiger komplettieren die Top 10: Dua Lipa klettert mit ihrem gleichnamigen Album von elf auf sieben, der Soundtrack zum Disney-Animationsfilm Moana" (deutscher Filmtitel: "Vaiana - Das Paradies hat einen Haken") von 17 auf acht, Little Mix mit Glory Days" von zwölf auf neun und Ed Sheerans x" von 14 auf zehn.

Höchster Neuzugang ist auf Rang 15 Pop Voodoo", das Comeback-Album von Black Grape nach 20 Jahren.

Calvin Harris hievt sich mit Feels", seiner Kollaboration mit Pharrell Williams, Katy Perry und Big Sean von drei auf eins. Für den schottischen Star-DJ ist dies bereits der achte Nummer-eins-Hit auf der Insel, womit er Acts wie die Rolling Stones, Oasis und Eminem einholt. In der All-Time-Rangliste der britischen Solointerpreten ist Harris jetzt schon die Nummer zwei hinter Cliff Richard mit 14 Nummer-eins-Singles.

Der bisherige Singles-Spitzenreiter, Despacito" von Luis Fonsi und Daddy Yankee in der Version mit Justin Bieber, findet sich in dieser Woche erst auf dem vierten Platz wieder. Dazwischen platzieren sich French Montana feat. Swae Lee mit Unforgettable" (von vier auf zwei rauf) und DJ Khaleds Wild Thoughts" mit Rihanna und Bryson Tiller (runter von zwei auf drei).

Platzgewinne schaffen Dua Lipa mit New Rules" (von neun auf fünf) sowie Rudimental feat. James Arthur und Sun Comes Up" (von acht auf sechs). Nach unten orientieren müssen sich indes Jonas Blue und William Singe mit ihrer gemeinsamen Aufnahme Mama" (von fünf auf sieben), Sigala & Ella Eyre mit Came Here For Love" (von sieben auf acht) sowie auch Little Mix angesichts nachlassender "Power" (von sechs auf neun). Zu steigern weiß sich hingegen Enrique Iglesias, dessen "Subeme La Radio" mit Hilfe von Sean Paul und Matt Terry von zwölf auf zehn aufrückt.

Der höchste Neueinsteiger ist hier erst auf Rang 53 auszumachen: "Havana" von Camila Cabello feat. Young Thug.

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