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Wiesmann: "Jede Summer School bleibt ein für sich eigenständiges Angebot"

2013 initiierten der DMV, die Hamburg Media School und die IHM die Music Publishing Summer School. 2017 kommt unter der Dachmarke Music Business Summer School das Livegeschäft als zweites Standbein hinzu. IHM-Geschäftsführer Timotheus Wiesmann erläutert die Details.

23.06.2017 14:41 • von Jonas Kiß
Legte mit der Summer School eine Blaupause für ähnliche Angebote in Großbritannien und Dänemark vor: Timotheus Wiesmann (Bild: IHM)

2013 initiierten der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV), die Hamburg Media School (HMS) und die Interessengemeinschaft Hamburg Musikwirtschaft (IHM) die Music Publishing Summer School. 2017 kommt unter der Dachmarke Music Business Summer School das Livegeschäft als zweites Standbein hinzu. IHM-Geschäftsführer Timotheus Wiesmann erläutert im Gespräch mit MusikWoche die Details.

Wie beurteilen Sie die Entwicklung der Summer School in den ersten Jahren?

Die Music Publishing Summer School hat sich seit ihrer ersten Ausgabe 2013 sehr gut entwickelt. Von Beginn an sind wir auch dank der Zusammenarbeit mit dem DMV auf einen starken Rückhalt aus der Verlagsbranche gestoßen. Als Boardmitglieder unterstützen uns zudem seit jeher Christoph Becker, Birgit Böcher, Lars Ingwersen und Katja Jainski-Manteuffel. Ohne diese Kooperationen wären wir bestimmt nicht so schnell so weit gekommen. Insofern kann man wohl sagen, dass das Seminar seinen Platz in der deutschen Musikbranche gefunden hat.

Außerdem wissen wir, dass die Music Publishing Summer School mittlerweile als Vorlage für ähnliche Seminare in Großbritannien und Dänemark dient. Das ehrt uns und ist in unseren Augen eine weitere Bestätigung für die Qualität unseres Angebots. In diesem Jahr realisieren wir nach dem bekannten Vorbild erstmals auch die Live Entertainment Summer School in Kooperation mit dem bdv.

Was war der Grund, das Programm zu erweitern?

Die Idee dazu besteht schon länger. Wir hören auch immer wieder von unseren Mitgliedern, wie auch von Unternehmen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, dass es durchaus Bedarf gibt. Unsere direkte Branchennähe wie auch die von bdv und DMV helfen natürlich sehr dabei, diese Bedarfe zu ermitteln.

Wo könnte noch weitere Nachfrage bestehen?

Weitere Bereiche könnten zum Beispiel Recorded Music, Distribution und Management sein. Oftmals werden Tätigkeiten "on the job" erlernt, aber es fehlen zum Beispiel wichtige rechtliche Grundlagen oder aber spezifisches Wissen aus direkt benachbarten Arbeitsbereichen. Hier setzt unser Konzept an. Der Name Music Business Summer School dient dabei als übergeordnete Dachmarke für das Gesamtkonzept und lässt uns Raum, unser Angebot nach den Bedürfnissen der Branche auszubauen. Was könnte besser sein, als Fachwissen, das aus der Branche selbst vermittelt wird, die ihre eigenen Bedarfe mit Abstand am besten kennt?

Dieses Jahr findet neben der Music Publishing Summer School also erstmals die Live Entertainment Summer School statt. Jede Summer School ist und bleibt aber ein für sich eigenständiges Angebot. Die Inhalte und Kooperationen, die wir dafür eingehen, sind zugeschnitten auf den jeweiligen Teilbereich. Profitieren werden die Teilnehmer allerdings vom gemeinsamen Rahmenprogramm und von der Anbindung ans Reeperbahn Festival.

Das vollständige Interview lesen Abonnenten in MusikWoche Heft 23/2017, im Livepaper oder .