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Impala vergab Sonderpreis an Berliner Flüchtlingsprojekt

Das Berliner Projekt "Plus1 - Refugees Welcome" hat auf Konzerten und in Clubs 125.000 Euro an Spenden für die Hilfe von Flüchtlingen eingenommen. Dafür verlieh der Indie-Dachverband Impala dem Projekt am 6. Dezember den Outstanding Contribution Award 2016.

07.12.2016 14:38 • von Jonas Kiß
Freuen sich über die Auszeichnung (von links): Bianca Klose, Alexandra Weltz-Rombach, Franziska Seeger (Powerline Agency), Julia Schubert, Stephan Rombach (details), Helen Smith (Executive Chairwoman Impala), Lukas Föhres (Melt Booking), Afrah Bayan, Artur Schock (Audiolith) und Katrin Hall (Monkeytown) (Bild: Stefan Wieland)

Das Berliner Projekt "Plus1 - Refugees Welcome" hat im Berliner Nachtleben 125.000 Euro an Spenden für die Hilfe von Flüchtlingen eingenommen. Dafür verlieh der Indie-Dachverband Impala dem Projekt am 6. Dezember den Outstanding Contribution To Independent Music Award 2016.

Das Konzept von "Plus 1" ist einfach, aber effektiv: Jeder Gästelisten-Gast der teilnehmenden Clubs und Konzertveranstalter wird dazu eingeladen, mindestens einen Euro an die Initiative zu spenden. "Plus 1" lud alle Konzertveranstalter, Agenturen und Labels in der Berliner Umgebung ein, sich an der Aktion zu beteiligen und dem "berüchtigten plus eins" eine neue Bedeutung zu verleihen.

Mit den Spenden unterstützt das Projekt wiederum die vier Organisationen SOS Mediterranee, Cadus, Jugend Rettet e.V. und Sea Watch, die Flüchtlingen in Seenot auf dem Mittelmeer helfen.

Impala-Geschäftsführerin Helen Smith bezeichnet die Initiative als "offenkundigen Gewinner" des Sonderpreises, VUT-Geschäftsführer Jörg Heidemann lobt "Plus1" als gutes Beisoiel für die deutsche Willkommenskultur und Initiator Stephan Rombach bedankt sich im Namen der Aktivisten für die ganz besondere Ehre der Impala-Auszeichnung: "Unser Ziel ist es, für diejenigen zu sammeln, die nicht auf der Gästeliste der EU stehen."