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US-Charts: Green Day stürmen nach vorn

In den US-Longplay-Charts landen Green Day mit "Revolution Radio" die dritte Nummer eins ihrer Karriere. Die übrigen Treppchenplätze sichern sich mit Norah Jones und OneRepublic weitere Neueinsteiger.

17.10.2016 14:37 • von Frank Medwedeff
Zum dritten Mal ganz oben: Green Day (Bild: Frank Maddocks)

Green Day schwingen sich mit ihrem zwölften Studioalbum Revolution Radio" in den US-Longplay-Charts von null auf eins. Nielsen Music zählte in der am 13. Oktober beendeten aktuellen Erhebungswoche 95.000 sogenannte "Equivalent Album Units" einschließlich Track-Downloads und -Streamings von Stücken des Longplayers. Davon machen traditionelle Albumverkäufe 90.000 aus.

Für das Punkrock-Trio um Sänger Billie Joe Armstrong ist dies der dritte Spitzenreiter ihrer Karriere in den Billboard 200 nach American Idiot" aus dem Jahr 2004 und 21st Century Breakdown" von 2009. Insgesamt haben Green Day mittlerweile schon zehn Alben in den USA in die Top Ten gebracht.

Auch die weiteren Podiumsplätze sichern sich Neueinsteiger: Norah Jones setzt sich anhand von 47.000 Charts-Einheiten ihres neuen Werks Day Breaks" (darunter 44.000 Albumverkäufen) direkt auf Rang zwei. Die gebürtige New Yorkerin steht somit auch mit ihrem sechsten Soloalbum wie immer zuvor auf dem Podest. Ihre ersten drei Studiowerke Come Away With Me" (2002), Feels Like Home" (2004) und Not Too Late" (2007) standen jeweils ganz oben, The Fall" kam 2009 auf Platz drei, und wie die neue Platte Position zwei erlangte 2012 Little Broken Hearts". Norah Jones chartete übrigens auch schon mal an der Seite von Green-Day-Frontmann Billie Joe Armstrong: Foreverly", ihre gemeinsame Neueinspielung des 1958er Albumklassikers Songs Our Daddy Taught Us" von den Everly Brothers, erreichte 2013 Platz 40 der Billboard 200.

Von null auf drei gelangen OneRepublic: Mit ihrem Longplayer Oh My My" erobert die Band aus Colorado um Sänger und Songschreiber Ryan Tedder dank 46.000 Charts-Units (darunter 35.000 Albumverkäufen) zum ersten Mal einen Treppchenplatz.

Drake fällt mit Views" (43.000 Einheiten) von drei auf vier zurück und der Soundtrack zu Suicide Squad" (37.000) von vier auf fünf. Solange, die Tabellenführerin von letzter Woche, nimmt "A Seat At The Table" (34.000 Units) nun an sechster Stelle ein.

Die Twenty One Pilots rücken mit Blurryface" (29.000) nach ihrem Auftritt in der populären NBC-Fernsehshow "Saturday Night Live" wieder um eine Position rauf auf die Sieben. Alter Bridge rocken sich anhand von 28.000 Einheiten (davon 27.000 Albumverkäufen) von The Last Hero" direkt auf Rang acht und damit erstmals seit zwölf Jahren wieder in die Top Ten: 2004 stürmte ihr Debüt One Day Remains" auf Platz fünf.

Das Duo Phantogram erreicht mit "Three" auf Platz neun (25.000 Einheiten; 23.000 verkaufte Alben) eine neue Höchstposition. Mittels ebenfalls rund 25.000 Einheiten rutscht Ariana Grande mit Dangerous Woman" von Platz sieben aus ans Ende der Top Ten.

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