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US-Charts: Beyoncés Schwester Solange steht erstmals auf Platz eins

"A Seat At The Table", das neue Album von Solange, der Schwester von Beyoncé, steigt auf Platz eins der US-Charts ein, gefolgt von einem weiteren Neuzugang: "22, A Million" von Bon Iver.

10.10.2016 12:18 • von Dietmar Schwenger
Steht nun wie ihre Schwester Beyoncé zuvor mit einem Album auf Platz eins in den USA: Solange (Bild: Sony Music)

"A Seat At The Table", das neue Album von Solange, der Schwester von Beyoncé, steigt auf Platz eins der US-Charts ein. Dafür brauchte die Sängerin in der Erhebungswoche, die am 6. Oktober 2016 endete, 72.000 Charts-Einheiten (darunter 46.000 Downloads, eine CD soll erst am 18. November erscheinen). Das Debütalbum von Solange, Solo Star", erreichte 2003 Platz 49, fünf Jahre später schaffte es Sol-Angel & The Hadley St bis auf Position neun. 2012 kam das unabhängig vermarktete True" allerdings nicht weiter als bis auf Platz 157.

Da nun Solange und ihre Schwester beide Nummer-eins-Alben haben, stoßen sie zu einem exklusiven Chartsklub. Denn zuvor hatten nur Michael Jackson und seine Schwester Janet Jackson sowie Master P und sein Bruder Silkk The Shocker als Geschwisterpaar jeweils eigene Nummer-eins-Platzierungen bei der Longplay-Liste in den USA.

Das neue Album von Bon Iver, 22, A Million", ist auf Rang zwei der zweithöchste Neuzugang mit 71.000 verkauften Einheiten (58.000 Alben). Auch das Vorgängeralbum von Bon Iver, Bon Iver", landete 2011 auf der Zwei.Views" von Drake fällt mit 47.000 Kopien (minus sieben Prozent) von zwei auf drei. Und auch der Soundtrack Suicide Squad" verliert einen Zähler und rutscht auf die Vier (38.000 Einheiten, minus neun Prozent).

Weil Ticketkäufer der aktuellen Tour der Red Hot Chili Peppers ihr Album beim Kauf eines speziellen Bündeltickets erhielten, kehrt The Getaway" mit einem Satz von 24 auf fünf in die Top Ten zurück (33.000 Einheiten, plus 112 Prozent). Der Vorwochenspitzenreiter, Illuminate" von Shawn Mendes, stürzt ab auf die Sechs (29.000 Einheiten, minus 80 Prozent).

Dangerous Woman" von Ariana Grande steigt von zehn auf sieben (27.000 Einheiten, plus 17 Prozent), während Blurryface" von Twenty One Pilots sich von sieben auf acht zurückzieht (25.000 Einheiten, minus drei Prozent) . Keep Me Singing" von Van Morrison steigt auf Position neun ein. Für den Iren ist es sein drittes Top-Ten-Album in in den USA und sein bisher höchstplatziertes. Schlusslicht der zehn bestverkauften Alben ist "Birds" von Travis Scott (sechs auf zehn, 24.000 Einheiten, minus zwölf Prozent).

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