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Charts KW 41: Bonez MC & Raf Camora zurück an der Spitze

Gleich sieben Neueinsteiger in den Top Ten krempeln das Bild an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts bei den Alben kräftig um. Auf dem ersten Platz findet sich indes ein früherer Spitzenreiter. Auch bei den Singles wechselt die Führung.

04.10.2016 11:02 • von
Zum zweiten Mal mit ihren "Palmen aus Plastik" auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts: Bonez MC (vorn) & Raf Camora (Bild: Auf!Keinen!Fall! )

Gleich sieben Neueinsteiger in den Top Ten und 14 frisch veröffentlichte Longplayer in den Top 20 krempeln das Bild an der Spitze Offiziellen Deutschen Charts bei den Alben kräftig um. Auf dem ersten Platz findet sich indes ein früherer Spitzenreiter: Bonez MC & Raf Camora stiegen zwei Wochen zuvor mit ihren von Auf!Keinen!Fall! und der Universal-Division Chapter One vermarkteten Palmen aus Plastik" an der Spitze in die Hitliste ein, verbrachten die vergangene Woche auf der fünften Position und übernehmen nun wieder den Platz an der Sonne.

Dahinter landen drei erstmals platzierte Titel: Shawn Mendes rangiert mit seinem zweiten Album Illuminate" auf dem zweiten Platz - laut Universal Music "mit großem Abstand auf den Drittplatzierten und sehr knapp an der Spitze vorbei". Der Kanadier schneidet damit, angeschoben auch von der Hitsingle "Treat You Better" (Platz vier), deutlich besser ab als das Debütwerk Handwritten". Das erschien im April 2015 und ging zwar direkt auf Platz eins der US-Charts, kam hierzulande allerdings nicht über Position 43 heraus.

Die australischen Rocker von Airbourne schaffen es mit Breakin' Outta Hell" auf den dritten Rang, gefolgt von Bruce Springsteen mit Chapter And Verse", der jüngst seinen 67. Geburtstag feiern konnte. Eine Position rauf von sechs auf fünf geht es für die Beginner mit Advanced Chemistry", gefolgt von den Neueinsteigern Passenger mit Young As The Morning Old As The Sea", Chris De Burgh mit A Better World" und Joe Bonamassa mit Live At The Greek Theatre".

Vorwochenspitzenreiter Schandmaul rutschen derweil mit Leuchtfeuer" von Platz eins auf neun, während Marillion mit F*** Everyone And Run (F die Top Ten abrunden.

Neu mit dabei auf Platz zwölf ist Michael Patrick Kelly mit Ruah", gefolgt von den ebenfalls erstmals positionierten Alben Mystorial" DJ BoBo (13), Mutterschiff" von Afrob (14), Live! Masters Of Chant - Final Chapter Tour" von Gregorian (15), Doofgesagte leben länger" von den Abstürzenden Brieftauben (16) und Sounds From The Heart Of Gothenburg" von In Flames (17). Die Kastelruther Spatzen rutschen mit Die Sonne scheint für alle" von zwei auf 18 ab, neu auf Position 19 landen Insomnium mit Winter's Gate", auf 22 schaffen es zudem Andreas Kümmert mit Recovery Case" und auf 25 Kansas mit The Prelude Implicit".

Etwas weniger Bewegung gibt es bei den Singles, auch wenn der Rag'n'Bone Man, wie sich der aus der Nähe von Brighton stammende Rory Graham nennt, mit Human" vom zweiten Platz der Vorwoche aus nun die Führung in den Top 100 übernimmt und dabei die Plätze mit den Vorwochenspitzenreitern DJ Snake und Justin Bieber mit ihrer Kollaboration Let Me Love You" tauscht. Den dritten Platz verteidigen The Chainsmokers feat. Halsey mit Closer".

Von sechs auf vier rauf geht es für Disturbed mit ihrer Version von The Sound Of Silence" - sie schneiden damit in der deutschen Hitliste besser ab als Simon & Garfunkel, die es mit dem von Paul Simon verfassten Song 1966 bis auf Position neun brachten. Dahinter gibt Imany mit ihrem Sommerhit Don't Be So Shy" nun auf fünf einen weiteren Platz ab.

Als höchster Neueinsteiger im Singles-Ranking landet The Weeknd in Zusammenarbeit mit Daft Punk mit Starboy" auf Position zwölf, Sarah Connor & Henning Wehland bringen es mit ihrer gemeinsamen Single Bonnie & Clyde" bis auf Platz 24 und mit Lost On You" von LP, in den französischen Charts , schafft es auf 89 noch ein dritter Neuling in die deutsche Singles-Wertung.

Bei den Compilations stellt "KuschelRock 30" auf Rang eins den höchsten Neueinsteiger, gefolgt vom Spitzenreiter der Vorwochen, Bravo Hits 94" auf der Zwei. Von zwei auf drei fällt The Dome Vol und auch für die MegaHits 2016 - Die Dritte" geht es von drei auf vier abwärts. Von vier auf fünf rutscht NDHW - Neue Deutsche House Welle Vol.

Der zweithöchste Neuzugang findet sich auf Rang acht. Hier steigt die von Warner Music vermarktete Compilation "Clubfete 90er - 60 Club & Party Hits Of The 90's" ein.

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