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Warner Music Night sorgt für lange Schlangen auf der Reeperbahn

Volles Haus bei der Warner Music Night: Schon mit Auftritten von Van Holzen, Lido und Maxim füllte der Hamburger Musikkonzern das Docks am Spielbudenplatz, bei Biffy Clyro bildeten sich schließlich lange Schlangen vor dem Eingang. Über 5000 Zuschauer besuchten die Warner Music Night.

26.09.2016 15:29 • von
Höhepunkt der Warner Music Night zum Reeperbahn Festival: Sänger und Gitarrist Simon Neil mit der Formation Biffy Clyro auf der Bühne im Hamburger Docks (Bild: Katja Ruge)

Volles Haus bei der Warner Music Night am 23. September 2016 beim : Schon mit Auftritten von Van Holzen, Lido und Maxim füllte der Hamburger Musikkonzern das Docks am Spielbudenplatz, bei den schottischen Rockern von Biffy Clyro, deren Konzert , bildeten sich schließlich lange Schlangen vor den Eingängen - sowohl auf Seiten der Fachbesucher als auch beim Festivalpublikum.

Über 5000 Zuschauer besuchten nach Unternehmensangaben die Warner Music Night, die schon traditionell am Reeperbahn-Freitag stattfand. Das Team von Warner Music um Bernd Dopp, Chairman & CEO Warner Music Central Europe, das beim elften Reeperbahn Festival zum elften Mal mit einer eigenen Veranstaltung Präsenz zeigte, nutzte den Abend, um das musikalische Spektrum von Rock und Pop über Dance-Beats bis zu deutscher Popmusik zu präsentieren und "die musikalische Zukunft" einzuläuten, wie es aus Hamburg heißt.

"Einmal mehr präsentierte Warner Music in diesem Jahr die Speerspitze aktueller Musiktendenzen und wies damit auf die musikalische Zukunft hin, die uns in den nächsten Monaten beschäftigen wird", zieht das Unternehmen Bilanz: "Musik lebt von neuen Ideen, vom Mut zu Ungewohntem, von engagierten Bands und vor allem von einem Publikum, das begeistert mitgeht. Wir danken allen, die diesen furiosen Abend gemeinsam möglich gemacht haben."

Für Biffy Clyro bedeutete der Auftritt im Docks eine Rückkehr zum Reeperbahn Festival nach sieben Jahren: Schließlich war die Band im Rahmen des Festivals live zu sehen. Nun bildete ihr kraftvoll gestaltetes Konzert als Hauptact der Warner Music Night laut den Veranstaltern das "unbestrittene Highlight" des Abends im Docks. Mit ihrem ihrem siebten Studioalbum, Ellipsis", stiegen Simon Neil, Ben und James Johnston von Biffy Clyro Mitte Juli auf Platz eins in die Offiziellen Deutschen Charts ein. Vom 23. Oktober bis 11. November spielen Biffy Clyro zudem mit Neuland Concerts fünf Konzerte in Deutschland, im Februar folgen drei weitere Auftritte.

Den Abend eröffnet hatten zuvor Van Holzen, denen Warner Music eine "gelungene Mischung aus Rock, Stoner und Metal mit intelligenten deutschen Texten" attestiert. reinigte die Atmosphäre in der Halle von allen Zweifeln und jeder Energielosigkeit. Das junge Trio aus Süddeutschland, das 2015 , mit der selbstbetitelten EP "Van Holzen" vor kurzem ihr Debüt vorlegte, im Laufe des Jahres auf Festivals wie Southside, Sound Of The Forest oder Minirock spielte und mit Madsen tourte, bereitet derzeit ein Album vor.

Im Anschluss trat Lido auf. Bei Warner Music bezeichnet man Peder Losnegård, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen heißt, als "norwegischen Pop-HipHop-Elektro-Innovator". Der 23-jährige Produzent aus Oslo, der inzwischen nach Los Angeles zog, habe auf dem Reeperbahn Festival bewiesen, "dass er auch als Live-Act nicht nur überzeugend, sondern überwältigend ist", heißt es aus Hamburg.

Als dritter Act des Abends enterte Maxim die Bühne der Warner Music Night. Beim Auftritt im Docks, der zugleich den Auftakt für eine im November anstehende Tournee bildete, spielte Maxim unter anderem Songs aus seinem aktuellen Album: Das bisschen was wir sind" stieg kürzlich auf Platz 18 in die Offiziellen deutschen Charts ein. Bei Warner Music bezeichnet man Maxim als "einen scharfsinnigen Songwriter, der mit großer Souveränität hochwertige, eigenständige Popmusik publikumsnah performt".