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US-Charts: Drake nach sieben Wochen zurück auf eins

Drake ist erstmals seit sieben Wochen mit "Views" wieder Tabellenführer der US-Longplay-Charts. Der Kanadier hat die Nase vorn vor Mac Miller, der als Neueinsteiger mit "The Divine Feminine" Rang zwei erobert.

26.09.2016 16:13 • von Frank Medwedeff
Nach knapp zwei Monaten nun wieder Longplay-Leader: Drake (Bild: Universal Music)

Drake kehrt mit seinem Album Views" von Rang zwei aus auf die Pole Position der US-Longplay-Charts zurück. Dafür genügen ihm 53.000 Charts-Einheiten, die Nielsen Music in der am 22. September beendeten Erhebungswoche gezählt hat. Drake steht erstmals nach sieben Wochen wieder ganz oben in den Billboard 200.

Eine längere Zeitspanne für eine Rückkehr an die Tabellenspitze verzeichneten laut "Billboard" zuletzt Mumford & Sons, deren Longplayer Babel" in den Charts von Anfang März 2013 erstmals nach 17 Wochen wieder ganz oben stand. Für den neuerlichen Schub sorgte damals die Auszeichnung von "Babel" mit dem Grammy als "Album des Jahres".

Drakes "Views" hat nunmehr insgesamt 13 Wochen auf Platz eins der US-Album-Hitliste zu Buche stehen. Erfolgreicher war zuletzt Adele, deren Publikumsrenner 21" 2012 und 2013 insgesamt 24 Wochen das Feld anführte. Der letzte männliche Künstler, der mit einem Album länger als nun Drake die Führungsposition innehatte, war Billy Ray Cyrus mit "Some Gave All", das anno 1992 17 Wochen lang die Konkurrenz ausstach.

Mac Miller setzt sich aktuell mittels 48.000 Charts-Units (davon 32.000 verkauften Alben) von The Divine Feminine", seinem vierten Studioalbum, direkt auf Rang zwei. Der HipHop-Star erreichte auch mit seinen ersten drei Longplayern jeweils die Top Five. Eine Nummer eins landete Miller dabei 2011 mit seinem Debütalbum Blue Slide Park".

Der Soundtrack zum Kinospektakel Suicide Squad" verharrt in dieser Woche auf Rang drei (46.000 Einheiten). Aaron Lewis schwingt sich mit seinem Countryalbum "Sinner" angesichts 42.000 Units (davon 39.000 traditionellen Albumverkäufen) von null auf vier. Dies ist seine bislang höchste Notierung als Solokünstler. Als Leadsänger der Rockband Staind hat er indes schon drei Nummer-eins-Alben in der US-Charts-Statistik stehen.

Usher entert das Feld mit Hard II Love" (38.000 Einheiten; 28.000 verkaufte Alben) auf Platz fünf. Es ist schon sein achtes Album in den Top Ten der Billboard 200.

Mit ebenfalls rund 38.000 Wocheneinheiten rutscht Countrystar Jason Aldean mit "They Don't Know" von eins auf sechs ab. Travis Scott geht mit "Birds In The Trap Sing McKnight" (32.000) um eine Rangstufe nach unten auf die Sieben. Die Twenty One Pilots steigern sich hingegen mit ihrem ehemaligen Spitzenreiter Blurryface" wieder von zwölf auf acht (gut 28.000). Den Casting Crowns verhelfen ebenfalls 28.000 Units zum Sprung ihres Werks "The Very Next Thing" von null auf neun. Dies ist schon der sechste Top-Ten-Erfolg für die in der christlichen Rockszene renommierte Band.

Die Top Ten schließt wie in der Vorwoche das Countryduo Florida Georgia Line mit "Dig Your Roots" ab (25.000 Einheiten).

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