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US-Charts: Travis Scott rappt sich auf eins

Der Rapper Travis Scott springt in den US-Longplay-Charts mit "Birds In The Trap Sing McKnight" von null auf eins. Es ist bereits das fünfte Album in diesem Jahr, das als exklusiv via Apple Music und iTunes erhältliches Werk an die Spitze der Billboard 200 geht.

12.09.2016 13:57 • von Frank Medwedeff
Schnappt sich das Zepter: Travis Scott (Bild: Sony Music)

Der Rapper Travis Scott springt in den US-Longplay-Charts mit "Birds In The Trap Sing McKnight" von null auf eins. Nielsen Music registrierte in der Startwoche hierfür 88.000 Charts-Einheiten, darunter 53.000 verkaufte Alben. 33.000 Units resultieren aus gut 50,2 Millionen Streams von Tracks daraus, nur 2000 aus sogenannten "Track Equivalent Units". Dieser niedrige Wert erklärt sich dadurch, dass derzeit in den USA nur ein Song aus "Birds In The Trap Sing McKnight" als Einzelstück herunterladbar ist.

Das Werk ist zunächst exklusiv beim Streamingdienst Apple Music und als Download im iTunes Store erschienen. Es ist bereits das fünfte Album in diesem Jahr, das als nach Veröffentlichung ursprünglich nur via Apple Music und iTunes erhältlicher Longplayer an die Spitze der Billboard 200 geht - nach "Evol" von Future, Drakes Views", DJ Khaleds Major Key" und Frank Oceans "Blonde" (auch in der Schreibweise "Blond" geführt).

Die Rockband A Day To Remember stürmt in dieser Woche mit Bad Vibrations" von null auf zwei anhand von 67.000 Units (darunter 62.000 Albumverkäufe). Dies ist die bislang mit Abstand höchste Platzierung für die Formation aus Florida, die zuvor 2010 mit What Separates Me From You" am besten abschnitt.

Drake klettert mit "Views" wieder um einen Rang auf drei mit 60.000 Einheiten, von denen Track-Streamings mehr als zwei Drittel ausmachen. Der Soundtrack zu Suicide Squad" verbessert sich von sechs auf vier (55.000 Einheiten).

Von zwei auf fünf abwärts schlittert das Countryduo Florida Georgia Line mit "Dig Your Roots" (42.000 Units), und auf Rang sechs findet sich Barbra Streisands Encore: Movie Partners Sing Broadway" wieder, die Nummer eins von vergangener Woche.

Der Pfeil nach oben zeigt indes wieder für die Twenty One Pilots und ihr Album Blurryface" (von Position zehn auf sieben; gut 30.000 Einheiten) sowie für Rihanna und Anti" (von neun auf acht; ebenfalls 30.000 Units).

Mit diesmal knapp unter 30.000 "Equivalent Album Units" rutscht Beyoncé mit Lemonade" von sieben auf neun ab. Und Frank Ocean fällt mit "Blonde" beziehungsweise "Blond" mittels 29.000 Einheiten von der fünften an die zehnte Stelle zurück.

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