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US-Charts: Frank Ocean triumphiert

Frank Ocean stürmt in den US-Longplay-Charts mit seinem Album "Blonde" beziehungsweise "Blond" auf eins. Obwohl das Werk bislang nur als Stream bei Apple Music und zum Herunterladen via iTunes erhältlich ist, hat es das drittbeste Startwochenergebnis aller Alben in den USA in diesem Jahr bis dato erzielt.

29.08.2016 16:02 • von Frank Medwedeff

Frank Ocean stürmt in den US-Longplay-Charts mit seinem Album "Blonde" beziehungsweise "Blond" von null auf eins. Obwohl das Werk bislang nur als Stream bei Apple Music (unter dem Namen "Blonde") oder zum vollständigen Herunterladen via iTunes, wo es unter der Schreibweise "Blond" fungiert, erhältlich ist, hat es mit 276.000 Einheiten das drittbeste Startwochenergebnis aller Alben in den USA in diesem Jahr bis dato erzielt. Erfolgreicher waren nur Drakes Views" (1,04 Millionen) und Beyoncés Lemonade" (653.000). Nielsen Music zählte für "Blonde"/"Blond" insgesamt 232.000 Albumverkäufe. Zudem flossen rund 65,4 Millionen Streams von Songs daraus in das Gesamtresultat ein. Frank Ocean führt erstmals die Longplay-Hitliste in den USA an, nachdem er 2012 mit seinem Album Channel Orange" hier bereits eine Nummer zwei gelandet hatte.

Aktuelle 77.000 Wocheneinheiten genügen Drake, um mit "Views" seinen zweiten Platz in den Billboard 200 zu behaupten. Von eins auf drei fällt der Soundtrack zum Kinofilm Suicide Squad" zurück (76.000).

Für den zweithöchsten Neueinstieg der Woche zeichnet der kanadische HipHop-Musiker Tory Lanez verantwortlich, der sein Debütalbum I Told You" mittels 52.000 Units (darunter 32.000 puren Albumverkäufen) auf Rang vier platziert. Neu dabei ist auch Lindsey Stirling, die mit Brave Enough" (49.000 Einheiten, davon 45.000 traditionelle Albumverkäufe) auf Position fünf ins Ziel kommt. Die Crossover-Geigerin, die in ihrer Musik Elemente aus Klassik und Dance verbindet, rangiert zum zweiten Mal in den Top Five nach Rang zwei mit Shatter Me" anno 2014.

Stirling schiebt die Twenty One Pilots mit Blurryface" (33.000 Einheiten) um eine Stelle nach unten auf die Sechs. Adele kann sich mit 25" (28.000) hingegen um eine Position auf die Sieben verbessern. Rihanna rückt mit Anti" von neun auf acht rauf (27.000). Mit ebenfalls rund 27.000 Units sinkt indes DJ Khaled mit Major Key" von sechs auf neun ab. Von Platz elf auf zehn steigern kann sich hingegen das Album zum preisgekrönten Broadway-Musical "Hamilton" (23.000 Einheiten).

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