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US-Charts: "Suicide Squad"-Soundtrack bleibt oben

In den US-Longplay-Charts verteidigt der Soundtrack zum Kinofilm "Suicide Squad" die Führung. Drake bleibt Zweiter, und von null auf drei schiebt sich der auf dessen Label OVO Sound unter Vertrag stehende kanadische Künstler PartyNextDoor.

22.08.2016 13:09 • von Frank Medwedeff

In den US-Longplay-Charts verteidigt der Soundtrack zur Comicverfilmung Suicide Squad" anhand von diesmal 93.000 erzielten Charts-Einheiten (davon 50.000 traditionelle Albumverkäufe) die Führung. Das Album, auf dem unter anderem Beiträge von Skrillex im Verbund mit Rick Ross, von Eminem, Panic! At The Disco oder von den Twenty One Pilots zu hören sind, ist der erste Soundtrack eines Kinofilms, der in seinen ersten beiden Charts-Wochen jeweils die Pole Position der Billboard 200 belegt, seit 2003, als das Album zu Bad Boys II" direkt nach Chartseintritt vier Wochen lang vorn lag.

In der Zwischenzeit haben laut "Billboard" überhaupt nur noch drei weitere Soundtrackalben zu Kinofilmen länger als eine Woche auf dem obersten Podestplatz in den USA verbracht: Dreamgirls" mit zwei Wochen auf eins anno 2007, Frozen" (deutscher Titel: "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren"), der insgesamt 13-wöchige Spitzenreiter 2014, sowie Guardians Of The Galaxy", der ebenfalls im Kalenderjahr 2014 zwei Wochen das Feld anführte. Keines der drei letztgenannten Filmmusikalben ging jedoch gleich in der ersten Chartswoche in Front: "Dreamgirls" debütierte auf Rang 20, "Frozen" auf 18 und "Guardians Of The Galaxy" an Nummer drei.

Drake behauptet in dieser Woche Rang zwei der Longplay-Charts in den USA mittels 71.000 Einheiten seines Knüllers Views", wobei einmal mehr die eingerechneten Streamingaufrufe von Songs des Albums mit daraus resultierenden 46.000 Units das Gros des Ergebnisses ausmachen.

Von null auf drei schiebt sich mit Jahron Anthony Brathwaite alias PartyNextDoor ein Künstler direkt auf Rang drei, der auf dem von Drake mitgegründeten Label OVO Sound unter Vertrag steht. Sein Album "PartyNextDoor 3" kommt laut Nielsen Music in der Startwoche auf 50.000 sogenannte "Equivalent Album Units", davon 28.000 verkaufte Alben. Auf dem Longplayer findet sich mit dem als Single ausgekoppelten Stück "Come And See Me" auch eine Aufnahme, auf der sich PartyNextDoor und Drake das Mikrofon teilen.

Countrysänger Justin Moore entert die Longplay-Hitliste der Vereinigten Staaten mit "Kinda Don't Care" (42.000 Einheiten; 37.000 pure Albumverkäufe) auf Platz vier und landet hier seinen vierten Top-Ten-Erfolg nach "Justin Moore" (Platz zehn 2009), "Outlaws Like Me" (Rang fünf 2011) und Off The Beaten Path" (2013 eine Nummer zwei).

Jeweils um eine Stelle verbessern sich die Twenty One Pilots mit Blurryface" (von sechs auf fünf; 41.000 Einheiten) wie auch DJ Khaled, dessen Veröffentlichung Major Key" (34.000) von sieben auf sechs klettert. An siebter Stelle debütiert derweil das zweite Album des HipHop Duos Rae Sremmurd, Sremmlife 2" (28.000 Units, davon 14.000 Albumverkäufe). Das Debüt Sremmlife" war 2015 eine Nummer fünf und kam damals auf 49.000 Einheiten und auf 34.000 Albumverkäufe in der ersten Woche

Die aktuellen Top Ten komplettieren Adeles Langzeitrenner 25" (rauf von zehn auf acht), Anti" von Rihanna (unverändert auf neun) sowie die Hitcompilation "Now 59" (von fünf auf zehn) - allesamt mit gut 28.000 Einheiten.