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US-Charts: Drake bleibt auf der Spitzenposition

In den US-Longplay-Charts hält sich Drake mit seinem Album "Views" in der zwölften Woche ohne Unterbrechung an der Spitze - was zuletzt 2014 dem Soundtrack "Frozen" mit 13 Wochen gelang.

01.08.2016 14:17 • von Jonas Kiß
Dominert 2016 die US-Album-Charts: Drake (Bild: Universal Music)

In den US-Longplay-Charts hält sich Drake mit seinem Album Views" in der zwölften Woche ohne Unterbrechung an der Spitze - was zuletzt 2014 dem Soundtrack von Frozen" mit 13 Wochen gelang. Nielsen Music zählte in der ausgewerteten Woche bis einschließlich 28. Juli für "Views" 85.000 sogenannte "Equivalent Album Units".

In den letzten 25 Jahren gelang es laut "Billboard"-Analyse nur neun Alben, sich zwölf Wochen oder länger an der Spitze der US-Charts zu halten. Den Rekord hält Adele mit ihrem zweiten Studiowerk 21", das 2011 und 2012 insgesamt 24 Wochen auf dem Gipfel der US-Charts-stand. In der All-Time-Rangliste folgen die Soundtracks zu The Bodyguard" mit 20 Wochen auf der Pole 1992 und 1993 und Garth Brooks mit Ropin´The Wind" (18 Wochen 1991 bis 1992). 17 Wochen ganz oben hielt sich Billy Ray Cyrus mit "Some Gave All" im Jahr 1992. Der "Titanic"-Soundtrack kam 1998 auf 16 Wochen an der Spitze, gefolgt von "Frozen" (deutscher Titel: "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren") mit den bereits erwähnten 13 Wochen aus dem Jahr 2014. Wie jetzt Drake zwölf Wochen die Führungsrolle inne hatten zuvor das Santana-Werk Supernatural" von 1999 sowie Alanis Morissette mit Jagged Little Pill" 1995 und 1996.

In der aktuellen Erhebungswoche landet der Rapper Gucci Mane mit "Everybody Looking" dank 68.000 Charts-Einheiten (darunter 43.000 Albumverkäufe) als erfolgreichster Neueinsteiger auf Position zwei.

Die Twenty One Pilots verharren mit Blurryface" auf der Drei (36.000 Einheiten). Ebenfalls statisch verhält sich Rihanna mit Anti", das sich nicht von Position vier (33.000 Einheiten) lösen will. Um einen Platz von sechs auf fünf (31.000 Einheiten) verbessert sich die Compilation "Epic AF".

Sia kehrt mit This Is Acting" in die Top Ten zurück und klettert von elf auf sechs, nachdem die Singleauskopplung "Cheap Thrills" bereits in der Vorwoche die Nummer eins der Billboard Hot 100 erreichte. Adele beansprucht mit 25" nach wie vor Platz sieben für sich (29.000 Einheiten), während das Album zum Musical "Hamilton" mit dessen Original-Broadway-Besetzung von der Fünf auf die Acht abrutscht und Beyoncé mit Lemonade" (30.000) um eine Stelle zurück auf Rang neun schiebt. Thank You" von Meghan Trainor (22.000) bildet das Schlusslicht der Top Ten.