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Charts KW 31: Laith Al-Deen zum zweiten Mal ganz oben

Laith Al-Deen schnellt in den Offiziellen Deutschen Charts mit "Bleib unterwegs" von null auf eins und landet hier seinen zweiten Spitzenreiter. Alvaro Soler, Michael Kiwanuka und Teesy entern die Top Ten. Imany behält die Pole bei den Singles, ebenso "The Dome - Summer 2016" bei den Compilations.

22.07.2016 16:40 • von Frank Medwedeff
1-Award (Bild: Sony Music)

Laith Al-Deen schnellt in den Offiziellen Deutschen Charts bei den Alben mit Bleib unterwegs" von null auf eins. Der Mannheimer Sänger kehrt damit nach zwölf Jahren auf die Pole Position der Top 100 Longplay zurück: 2004 triumphierte er mit Für alle". Podestplätze holte Al-Deen in der Zwischenzeit zudem noch mit den Werken Die Frage wie" (2005) und Die Liebe zum Detail" (2007), die es beide auf Rang drei brachten, sowie 2014 mit Was wenn alles gut geht", einer Nummer zwei.

Zum aktuellen Charts-Triumph, für den er schon den #1 Award der Offiziellen Deutschen Charts erhielt, verkündet Laith Al-Deen: "Tut wirklich gut, so 'ne Eins. Abgesehen von großer Freude fühle ich große Dankbarkeit allen gegenüber, die dieses Album ermöglicht haben. Wir haben uns gegenseitig Flügel verliehen und eine tolle Zeit gehabt. Die dickste Umarmung geht natürlich an alle Fans raus, die mich seit Jahren begleiten, You Rock!"

Die Red Hot Chili Peppers belegen mit The Getaway" weiterhin den zweiten Platz. Und ihre Positionen aus der Vorwoche halten auch Volbeat mit Seal The Deal & Let's Boogie" (drei) und Udo Lindenberg mit Stärker als die Zeit" auf vier.

Der Deutsch-Spanier Alvaro Soler kommt nach der ersten Verkaufswoche seines Debütalbums Eterno Agosto" auf Platz fünf ins Ziel. Direkt in die Top Ten bringen es auch der Londoner Soulsänger Michael Kiwanuka, dessen Longplayer Love & Hate" auf der sechsten Position auftaucht, und Chimperator-Rapper Teesy, der Wünschdirwas" auf der Sieben platziert.

Nächster neu geführter Titel ist auf dem 17. Platz Youth Authority" von der Poppunk-Combo Good Charlotte aus dem US-Bundesstaat Maryland. Der englische Gitarrenvirtuose Jeff Beck betritt das Terrain mit Loud Hailer" auf der 23. Frisch gelistet auf Rang 25 ist die Berliner Indiepop-Gruppe Von Wegen Lisbeth mit ihrem Albumerstling Grande".

Aerosmith-Sänger Steven Tyler hält mit seinem Soloalbum We're All Somebody From Somewhere" Einzug auf Platz 32 der deutschen Charts, während die Leipziger Rockband Saitenfeuer auf Position 34 Ein wenig Farbe" ins Spiel bringt. Für das SPV-Label Laute Helden bedeutet das zudem die erste Platzierung in den Charts.

In die obere Hälfte der Hitliste steigen außerdem YouTube-Phänomen Lamiya mit Reflection" auf Platz 40 sowie das Thunderbeast" von Debauchery vs. Blood God (49) ein.

Tabellenführerin der Top 100 Singles Charts bleibt in der dritten Woche nacheinander Imany mit Don't Be So Shy". Ihr französischer Landsmann Kungs hält mit This Girl", seiner Bearbeitung eines Stücks der Band Cookin' On 3 Burners aus Australien, den zweiten Rang. Einen Platz rauf auf drei geht es für Alle Farben feat. Younotus und Please Tell Rosie". Um je zwei Positionen verbessern sich Justin Timberlake mit Can't Stop The Feeling!" (von sechs auf vier) sowie Jennifer Lopez und deren neue Single Ain't Your Mama"(von sieben auf fünf).

Shindy rappt sich mit dem Track Roli" als höchster Neueinsteiger der Woche auf Platz 14. Darüber hinaus gelangen nur noch zwei weitere neue Titel in die Top 50: Bonfire" von Felix Jaehn feat. Alma auf 32 sowie an 40. Stelle die HipHop-Nummer Palmen aus Plastik" von Bonez MC und RAF Camora.

The Dome - Summer 2016" heißt wie in der vergangenen Woche der Primus der Top 30 Compilations. Von null auf zwei schwingt sich hier Kontor - Top Of The Clubs Volume 71". Somit fallen die Bravo Hits 93" auf den dritten Platz zurück.

Top-Ten-Einstiege schaffen noch Future Trance - Hand Up Classics" auf Position acht sowie auf der Zehn About: Berlin Vol.

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