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Rennen um den offiziellen Sommerhit läuft

GfK Entertainment kürt auch in diesem Jahr wieder den offiziellen Sommerhit. Gute Chancen haben demnach die aktuelle Nummer eins der deutschen Singles-Charts, "Don't Be So Shy" von Imany im Remix von Filatov & Karas, sowie "This Girl" von Kungs vs. Cookin' On 3 Burners.

12.07.2016 13:36 • von Frank Medwedeff
Aussichtsreich im Wettbewerb um den Sommerhit 2016: Imany (Bild: Universal Music)

Wie in den vergangenen Jahren kürt GfK Entertainment auch 2016 wieder den offiziellen Sommerhit.

Allen voran gute Chancen haben laut GfK zwei Kandidaten aus dem EM-Land Frankreich: die Newcomerin Imany mit der aktuellen Nummer eins der Offiziellen Deutschen Charts bei den Singles, Don't Be So Shy" im Remix von Filatov & Karas, sowie der vorige Spitzenreiter hier, Deep-House-DJ Kungs mit This Girl", seiner Bearbeitung des Titels der australischen Band Cookin' On 3 Burners.

Auch die weiteren Sommerhit-Anwärter sind Kollaborationen: Alle Farben feat. Younotus mit Please Tell Rosie", Mike Perry feat. Shy Martin (The Ocean") und Julian Perretta mit Unterstützung von Lost Frequencies (Miracle") stehen demnach derzeit in der engeren Auswahl, wie es aus Baden-Baden heißt.

In diesen Kandidaten sieht GfK Entertainment, Ermittler der Offiziellen Deutschen Charts im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie, eine konsequente Weiterführung des Dance-Trends, der bereits seit einigen Jahren anhalte. 2012 landete Lykke Li mit I Follow Rivers" den amtlichen Sommerhit in Deutschland, 2013 gewann Avicii (Wake Me Up!"), 2014 waren Lilly Wood & The Prick and Robin Schulz mi Prayer In C" an der Reihe, 2015 dann Felix Jaehn und Jasmine Thompson mit Ain't Nobody (Loves Me Better)".

Der diesjährige Sieger soll voraussichtlich Anfang August feststehen.

Der offizielle Sommerhit orientiert sich an folgenden, von GfK Entertainment eingeführten Kriterien: "Er hat eine eingängige Melodie, ist zum Tanzen geeignet, verbreitet Urlaubsstimmung, stand idealerweise auf Platz eins der Charts, wurde durch kein Großevent bekannt, wird in Clubs rauf und runter gespielt und stammt, wenn möglich, von einem Künstler, der zuvor keine großen Charterfolge feiern konnte. Dazu kommen hohe Abrufe auf Musik-Streaming-Portalen und im Social-Media-Bereich."