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Monkeytown ist Teil der Impala-Labelinitiative Fiveunderfifteen

Das Berliner Elektroniklabel Monkeytown ist eines von fünf europäischen Indie-Labels, das beim der dritten Ausgabe von Fiveunderfifteen im Fokus steht. Mit der Aktion fördert der Indieverband Impala junge Labels.

06.06.2016 15:53 • von Dietmar Schwenger

Das Berliner Elektroniklabel Monkeytown, die Firma der beiden Modeselektor-Musiker Sebastian Szary und Gernot Bronsert, ist eines von fünf europäischen Indie-Labels, das bei der dritten Ausgabe von Fiveunderfifteen im Fokus steht. Mit der Aktion fördert der Indieverband Impala gemeinsam mit der Midem und dem Magazin "The Independent Echo" junge Labels. Bewerben für die Aktion konnten sich Labels, die genauso alt oder jünger als der im Jahr 2000 gegründete Verband sind.

Ausgesucht wurden neben Monkeytown das portugiesische Label Omnichord Records, Canada Editorial aus Spanien, Lampshade Media aus Serbien und die niederländische Firma Armada Music. Auf der Midem ging zudem ein Panel über die Bühne, an dem Vertreter von bisherigen und aktuellen Fiveunderfifteen-Labels teilnahmen, um über ihre Erfahrungen mit dem Förderprogramm zu sprechen.

Zu Fiveunderfifteen gehören auch besondere Events bei großen internationalen Branchentreffen. So präsentierte das spanische Showcasefestival Primavera Pro jüngst einen Fokus auf Canada Editorial. Und auch beim Amsterdam Dance Event, bei Eurosonic Noorderslag, der Tallinn Music Week, Westway Lab und dem Reeperbahn Festival finden Veranstaltungen unter dem Motto "Fiveunderfifteen" statt.

Helen Smith, Executive Chair Impala, bedankt sich bei der Midem und Primavero Pro für ihr Engagement. "Es war großartig, die Geschichten der jeweiligen Labels live zu hören." Und auch für Midem-Veranstalter Jérôme Delhaye, Director Entertainment Division Reed Midem, war als "stolzer Partner von Impala seit 15 Jahren" sehr zufrieden damit, diese "führenden europäischen Indie-Labels in Cannes vorstellen zu können. Da die Labels "alle in der digitalen Ära geboren wurden", seien sie bestens aufgestellt, "um Erkenntnisse zu teilen, wie man im 21. Jahrhundert ein Label und einen Künstlerstamm aufbaut".