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UK-Charts: Doppelsieg von Drake

Drake schwingt sich mit seinem Album "Views" wie in den USA auch in den britischen Longplay-Charts von null auf eins. Mit "One Dance" führt er zudem weiterhin die UK-Singles-Hitliste an - und verbessert damit seinen eigenen Streamingrekord aus der Vorwoche.

09.05.2016 16:42 • von Frank Medwedeff
Beherrscht die UK-Charts bei Alben und Singles: Drake (Bild: Universal Music)

Drake schwingt sich mit seinem Album Views" wie in den USA auch in den britischen Longplay-Charts von null auf eins. Laut der Official Charts Company hat "Views" in der ersten Verkaufswoche im Vereinigten Königreich mehr als 78.000 kombinierte "Chart Sales" erzielt und sei damit nach David Bowies Blackstar" das am schnellsten verkaufte Album des Jahres 2016 auf der Insel. Drake steht erstmals in seiner Karriere auf dem UK-Longplay-Gipfel.

Beyoncé muss für Drake Platz machen und belegt mit Lemonade" nun Platz zwei, und auch "The Very Best Of Prince" rutscht um eine Position abwärts auf die Drei. Es folgen zwei Neueinsteiger: Billy Ocean entert das Terrain mit seinem Sampler Here You Are - The Best Of" auf Rang vier, und Travis setzen sich mit Everything At Once" ad hoc auf den fünften Platz.

Sia nimmt mit This Is Acting" eine Rangstufe nach unten auf die Sechs, während sich Jess Glynne mit I Cry When I Laugh" in der 37. Woche des Albums in den Charts wieder von neun auf sieben zu steigern weiß. Nach unten wiederum zeigt der Pfeil für Adele und 25" (von sechs auf acht) sowie für Justin Bieber und dessen Album Purpose" (von acht auf neun). Little Mix kehren derweil mit Get Weird" per Verbesserung von zwölf auf zehn in die Top Ten zurück.

Parallel zu seinem Sieg bei den Alben hält auch Drakes Dominanz in den britischen Singles-Charts an: Sein Knüller One Dance" (entstanden in Kollaboration mit WizKid und Kyla) ist in der vierten Woche die Nummer eins und verzeichnet, wie die Official Charts Company herausstellt, mit 141.000 Einheiten die höchste Wochenmarke bislang überhaupt. Und auch seinen in der Vorwoche aufgestellten Streamingrekord in Großbritannien steigert Drake mit "One Dance" nochmals auf bislang nie dagewesene 8,95 Millionen Abrufe binnen einer Woche.

An Drake nicht vorbei, aber immerhin direkt auf Rang zwei als höchster Neuzugang kommt This Is What You Came For", die gemeinsame Single von Calvin Harris und Rihanna. Sias Cheap Thrills" (feat. Sean Paul) rutscht somit von zwei auf drei, und auch eine Position nach unten auf die Vier bewegt sich Mike Posner mit I Took A Pill In Ibiza". Rang fünf belegt wie gehabt Work From Home" von Fifth Harmony feat. Dolla $ign.

Den Sprung in die Top Ten schafft per Steigerung von zwölf auf acht das Produzentendo Galantis mit No Money".

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