chartwoche.de

Megacharts: Adeles Überlegenheit hält an

Adele hat nach wie vor bei Alben und Songs wie auch in den Artist Charts der Hitlisten von media control die Nase vorn. In den Web Charts liegt indes die kürzlich verstorbene Natalie Cole posthum an der Spitze.

11.01.2016 16:52 • von Frank Medwedeff
Auch in den Megacharts weiter die Primadonna: Adele (Bild: Alasdair McLellan)

Adele beherrscht weiterhin die Szenerie in den Megacharts von media control. So behält sie mit 25" ganz klar die Tabellenführung in den Album Charts. Coldplay, die mit A Head Full Of Dreams", hier aktuell von drei auf zwei klettern, kommen lediglich auf 37,98 Prozent der Absätze von Adele. Sarah Connor schiebt sich mit Muttersprache" (einschließlich Muttersprache Live - Ganz nah") ebenfalls um eine Position nach vorn auf die Drei.

Dies geht zu Lasten der Compilation Bravo - The Hits 2015", die von zwei auf vier abrutscht. Die Kopplung "Kontor - Top Of The Clubs 2016.01" katapultiert sich hingegen von der 33. Stelle aus dynamisch nach vorn auf die Fünf. Ebenfalls zulegen können Unheilig mit MTV Unplugged - Unter Dampf - ohne Strom" (von acht auf sechs), Andreas Bourani mit Hey" (inklusive Hey+" und Hey Live"; von neun auf sieben), sowie David Garrett mit Explosive" (von 30 auf acht).

Justin Biebers Album Purpose" geht indes um zwei Plätze abwärts auf neun, während sich die Compilation Die ultimative Chart Show - Die erfolgreichsten Hits 2015" von zwölf auf zehn steigert.

In den Song Charts bleibt Adele mit Hello" die Nummer eins, liegt hier allerdings nur noch knapp vorn: Denn Matt Simons, weiterhin Zweitplatzierter mit seinem Song Catch & Release" im Remix von Deepend, kommt hiermit auf immerhin einen Anteil von 94,14 Prozent des Wochenwertes von Adeles Welthit. Glasperlenspiel klettern mit Geiles Leben" von vier auf drei, und Shawn Mendes steigert sich mit Stitches" von sechs auf vier. Platz fünf nehmen nach wie vor Robin Schulz und J.U.D.G.E. mit dem Stück Show Me Love" ein.

Die Artist Charts sehen Adele wie gehabt klar in Front. Coldplay steigern sich hier von drei auf zwei, und ebenfalls um einen Rang rauf auf drei bewegt sich Justin Bieber.

Wie die Web Charts zeigen, errang Natalie Cole nach ihrem Tod die größte Aufmerksamkeit aller Künstler im Netz. Auch ihr Vater Nat King Cole taucht hier auf Rang elf als Wiedereinsteiger auf. Von Platz 75 auf zwei stürmen Guns N'Roses nach Bekanntgabe ihrer Reunion. Helene Fischer bleibt Dritte, so dass Adele hier von zwei auf vier zurückfällt.

In den Schlager Charts ist weiterhin Helene Fischer Erste mit Farbenspiel" und klettert mit ihrer Best Of"-Kollektion von vier auf drei. Dazwischen schieben sich per Sprung von fünf auf zwei Santiano mit Von Liebe, Tod und Freiheit".

In den Rock Charts behalten Coldplay mit "A Head Full Of Dreams" das Zepter in der Hand vor den unverändert an zweiter Stelle notierten The BossHoss mit Dos Bros" und (in memoriam Lemmy) Motörhead und Bad Magic" (von sieben auf drei).

Die HipHop Charts sehen nach wie vor Kollegah mit Zuhältertape Vol an der Spitze des Feldes. Auf dem Podium halten sich ebenfalls Alligatoah mit Musik ist keine Lösung" sowie Cros MTV Unplugged"-Mitschnitt.

Für die Megacharts misst media control die verschiedenen Kanäle, über die Konsumenten Musik erleben - den Verkauf physischer Tonträger und von Downloads ebenso wie Audio- und Videostreaming, Airplay und Nennungen im Web. MusikWoche ist exklusiver Fachmedienpartner und präsentiert die Megacharts als Ergänzung zu den offiziellen deutschen Charts, die GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie erhebt.

Alle Charts von MusikWoche im Überblick finden Abonnenten hier.

Die Megacharts gibt es auch hier.