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UK-Charts: Adele und Justin Bieber bleiben dominant

In den britischen Longplay-Charts behält Adele mit ihrem Rekordalbum "25" ebenso überlegen das Geschehen im Griff wie Justin Bieber in der UK-Singles-Hitliste, in der er sich selbst als Spitzenreiter ablöst.

07.12.2015 16:35 • von Frank Medwedeff
Verbucht auch mit der Verkaufszahl der zweiten Woche einen Rekord: Adele (Bild: Alasdair McLellan)

In den britischen Longplay-Charts behält Adele mit 25" überlegen die Oberhand. Die Official Charts Company (OCC) zählte diesmal 439.000 abgesetzte Kopien - ein neuer britischer Verkaufsrekord für die zweite Charts-Woche eines Albums. In der Startwoche hatte "25" mit 800.000 Käufern ebenfalls eine Bestmarke gesetzt. Die Million überschritt der Absatzrenner nach zehn Tagen - und ist damit auch das Album, das am schnellsten Millionenseller im Vereinigten Königreich wurde.

Elvis Presleys If I Can Dream" hält sich mit diesmal 96.000 Wocheneinheiten auf dem zweiten Platz, und Justin Bieber bleibt Dritter mit Purpose". Steigern können sich Little Mix, deren Album Get Weird" um zwei Plätz bis auf Rang vier vorwärts kommt, sowie die um drei Positionen auf die Fünf verbesserte Jess Glynne mit I Cry When I Laugh".

One Direction gehen folglich mit Made In The A um eine Stelle abwärts auf die Sechs. Auf der Sieben stehen bleibt Alone In The Universe" von Jeff Lynne's ELO, während Rod Stewart zwei Plätze gutmacht und Another Country" aktuell auf der Acht platziert. Runter von vier auf neun rutscht Enya mit Dark Sky Island".

Für den höchsten Neueinstieg der Woche sorgen The Vamps, deren Album Wake Up" auf Rang zehn debütiert. The Corrs bringen es mit White Light", ihrem ersten neuen Studioalbum seit zehn Jahren, ad hoc auf Rang elf. Das Klassik-Crossover-Quartett Il Divo entert die UK-Charts mit Amor & Pasión" auf Rang 13 und bringt damit hier bereits seinen zehnten Longplayer in den Top 40 unter.

In der UK-Singles-Hitliste bleibt Justin Bieber der Dominator - und löst sich in dieser Woche selbst an der Tabellenspitze ab. Mit Love Yourself" klettert er von zwei auf eins, wodurch sein bisheriger Spitzenreiter Sorry" nun den zweiten Rang belegt. Adeles Hello" hält den dritten Rang, und Platz vier belegt mit What Do You Mean?" der nächste Hit Marke Justin Bieber, der nach 19 beziehungsweise 18 Tracks in den letzten beiden Wochen immer noch imposante 14 Aufnahmen in den Top 100 vorzuweisen hat.

Kräftig im Aufwind ist die Single "You Don't Own Me" von der australischen Sängerin Grace im Verbund mit dem US-HipHop-Künstler G-Eazy, die von 44 auf fünf schnellt. Die Coverversion des Hits von Lesley Gore produzierte kein Geringerer als Quincy Jones - wie auch schon Gores Original im Jahr 1963.

Je um einen Platz nach unten bewegen sich die Titel "Sax" von Fleur East (von fünf auf sechs), Never Forget You" von MNEk & Zara Larsson (von sechs auf sieben) sowie Jess Glynnes "Take Me Home" (von sieben auf acht). Jeweils um eine Stelle hocharbeiten können sich hingegen WSTRN mit "In2" (von zehn auf neun) sowie The Weeknd mit The Hills" (von elf auf zehn).

Der höchste Neuzugang findet sich erst auf Platz 50: "When The Bassline Drops" von Craig David & Big Narstie.

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