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UK-Charts: Elvis Presley macht das Dutzend voll

In den UK-Longplay-Charts geht Elvis Presley 38 Jahre nach seinem Tod mit "If I Can Dream" von null auf eins. Mit zwölf Nummer-eins-Alben hält er hier nun den alleinigen Rekord als erfolgreichster männlicher Solokünstler und wird nur von den Beatles übertroffen.

09.11.2015 15:19 • von Frank Medwedeff
Charts-Phänomen für die Ewigkeit: Elvis Presley (Bild: EPE/Sony Music)

In den UK-Longplay-Charts geht Elvis Presley 38 Jahre nach seinem Tod mit If I Can Dream" von null auf eins. Die Platte erreicht mit 79.000 Charts-Einheiten in der Startwoche den zweithöchsten Wert des Jahres in Großbritannien nach Chasing Yesterday" von Noel Gallagher's High Flying Birds (89.000). Auf dem Album ist Presleys Stimme mit neu eingespielter Orchesterbegleitung durch das Royal Philharmonic Orchestra zu hören. Es ist das zwölfte Elvis-Album an der Spitze der UK-Longplay-Hitliste. Er ist damit jetzt alleine erfolgreichster männlicher Solo-Interpret und gleichauf mit Madonna auf Platz zwei der ewigen Bestenliste. Mehr Nummer-eins-Alben, nämlich 15, verzeichneten im Vereinigten Königreich nur die Beatles.

Ein Dauerbrenner in den UK-Charts ist auch Rod Stewart: Mit dem Einzug von Another Country" auf Platz zwei hat er hier jetzt 34 Top-Ten-Alben zu Buche stehen. Auch den letzten Medaillenplatz schnappt sich ein Neueinsteiger: Guy Garvey, der Sänger der Band Elbow, debütiert mit seinem ersten Soloalbum, Courting The Squall", an dritter Position.

Ed Sheeran klettert mit x" von sieben auf vier, und Jess Glynne kann sich mit I Cry When I Laugh" um eine Stelle verbessern auf die Fünf. Abwärts von drei auf sechs geht es hingegen für Andrea Bocelli und Cinema".

Es folgen noch einmal drei Neuzugänge am Stück: James Morrison hievt sich mit Higher Than Here" direkt auf den siebten Rang, der frühere "Britain's Got Talent"-Finalist Jack Pack kommt mit seinem gleichnamigen Album auf Rang acht an und Erasure setzen sich mit dem Sampler Always - The Very Best Of" auf die neunte Position. Dies ist immerhin schon das achte Werk in den Top Ten für das Elektropop-Duo.

Sam Smith fällt mit In The Lonely Hour" um eine Position auf die Zehn zurück. Auf Rang elf neu dabei sind Def Leppard mit ihrem neuen Album, das schlicht den Namen der Band aus Sheffield trägt. Und frisch gelistet auf Rang 19 ist der Soundtrack zu Amy", dem Dokumentarfilm über Amy Winehouse.

In den UK-Singles-Charts verteidigt Adele mit Hello" anhand von diesmal 121.000 Wocheneinheiten souverän die Führung vor dem unverändert an zweiter Stelle lauernden Justin Bieber und dessen Aufnahme Sorry". Sam Smith kann sich mit Writing's On The Wall" aus dem James-Bond-Film Spectre" wieder von vier auf Treppchenplatz drei verbessern. Auch der Titel The Hills" von The Weeknd klettert um eine Position auf die Vier, während Drake mit Hotline Bling" von drei auf fünf fällt.

Justin Biebers zweiter momentaner Top-Ten-Hit, What Do You Mean?", geht um eine Stelle rauf auf die Sechs, und MNEK & Zara Larasson springen mit Never Forget You" von elf auf sieben. Um zwei Plätze ab auf acht rutscht das Stück "Turn The Music Louder (Rumble)" von KDA feat. Tinie Tempah & Katy B. Nicht alles, aber einen Rang verliert Runnin' (Lose It All)" von Naughty Boy feat. Beyoncé & Arrow Benjamin und belegt jetzt den neunten Platz. Höchster Neuzugang der Woche ist hier auf Rang zehn Ariana Grande mit Focus", dem Vorboten ihres dritten Studioalbums, "Moonlight".

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