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Orfeo dockt bei Naxos an

Naxos übernahm kürzlich im physischen und im digitalen Bereich sämtliche Vertriebsaktivitäten für das Klassiklabel Orfeo International. Der Deal gilt weltweit.

02.11.2015 10:31 • von
Unterzeichneten den Vertrag: Christiane Delank (Geschäftsführung Orfeo International) und Matthias Lutzweiler (Geschäftsführer Naxos Deutschland) (Bild: Naxos Deutschland)

Naxos übernahm kürzlich im physischen und im digitalen Bereich sämtliche Vertriebsaktivitäten für das Klassiklabel Orfeo International. Der Deal gilt weltweit. In seiner 35-jährigen Geschichte habe es sich Orfeo International zunächst zur Aufgabe gemacht, "Lücken im Tonträgerrepertoire der frühen Verdi-Opern, aber auch im Opernschaffen anderer Komponisten zu schließen", heißt es aus Poing.

Unter anderem arbeitete man dabei mit Dietrich Fischer-Dieskau zusammen. Später kamen auch in anderen musikalischen Bereichen Aufnahmen mit Sängern, Dirigenten und Solisten wie Christine Schäfer, Piotr Beczala, Christian Thielemann, Daniel Müller-Schott, Baiba Skride oder Andris Nelsons hinzu, dessen erste Platteneinspielung bei Orfeo entstand.

"Wir sind sehr glücklich und stolz, mit Orfeo ein Label für unseren Vertrieb hinzuzugewinnen, das mit einem hochwertigen und sehr langfristigen Künstlerpotenzial nachhaltig hochwertige klassische Musik anbietet", sagt Matthias Lutzweiler, Geschäftsführer von Naxos Deutschland. "Im Vertrieb von Naxos Deutschland, aber auch weltweit, finden sich ausschließlich solche Labels wieder, die inhaltlich eine signifikante Wirkung für den nationalen und internationalen Musikmarkt haben und ein hochwertiges Repertoire anbieten."

Orfeo sei "mit seinen einzigartigen künstlerischen und musikalischen Schätzen ein wichtiger Baustein" im Vertrieb von Naxos. "Persönlich freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Christiane Delank, die das Label Orfeo als Labelverantwortliche und Geschäftsführerin weiterhin entscheidend prägt und gestaltet."

Auch künftig sollen bei Orfeo rund 20 bis 25 Neuheiten pro Jahr erscheinen.