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Austria-Charts: Oliver Haidt verhindert Sidos Doppelsieg

Schlagersänger Oliver Haidt setzt sich mit "Liebe pur" auf Rang eins der österreichischen Longplay-Charts - vor Sido, der mit "VI" Zweiter bleibt, bei den Singles aber im Verbund mit Andeas Bourani das Ruder übernimmt.

24.09.2015 09:51 • von Frank Medwedeff
Neuer Tabellenführer bei den Alben: Oliver Haidt (Bild: Manfred Esser)

In den österreichischen Longplay-Charts klettert Oliver Haidt mit "Liebe pur" von Rang vier aus ans Gipfelkreuz. Der Schlagersänger aus der Steiermark wiederholt damit den Triumph von 2013 mit seinem Album Mitten ins Herz" Sido hält sich mit seinem Longplayer Nummer VI" auf dem zweiten Rang, und ebenfalls unverändert rangiert Helene Fischer mit Farbenspiel" (inklusive Farbenspiel Live - Die Stadion-Tournee" und den weiteren "Farbenspiel"-Live-Mitschnitten) auf der Drei.

Bring Me The Horizon bringen ihr neues Studioalbum That's The Spirit" als höchsten Neueinsteiger der Woche auf Rang vier. Fler respektive sein Alter Ego Frank White entert die Austria-Hitliste mit Weil die Straße nicht vergisst" auf Position fünf, und Slayer kommen nach der ersten Verkaufswoche von Repentless" auf Platz sechs an.

Die Nummer eins von vergangener Woche, The Book Of Souls" von Iron Maiden, belegt nun Rang sieben. Tenor Jonas Kaufmann ist mit Nessun Dorma - The Puccini Album" neu dabei auf Rang acht - und damit noch um zwei Positionen höher als in Deutschland notiert. The Libertines bringen ihre Anthems For Doomed Youth" in der Alpenrepublik ad hoc auf Rang neun. Von zwölf auf zehn steigen Seiler und Speer mit "Ham kummst".

Direkt in die Top 20 schaffen es Beirut mit No No No" (Platz zwölf), Timi Hendrix mit 2 Zimmer, Küche, Bong" (15) sowie auf 17 SolozuViert mit Guate Zeit"

In den Ö3 Austria Top 40 Singles hieven sich Sido und Andreas Bourani, letzte Woche noch in Lauerstellung auf der Zwei, mit Astronaut" nach ganz oben. Ebenfalls um einen Rang rauf geht es für die Hits Sugar" von Robin Schulz feat. Francesco Yates (von drei auf zwei) und Herz über Kopf" von Joris (vier auf drei). Somit belegen hier lauter deutsche Produktionen die Medaillenränge.

Einen Riesensprung von 25 auf vier machen R. City und Adam Levine mit ihrer Kollaboration Locked Away". Vorwärtsdrang zeigen auch Calvin Harris und die Disciples mit How Deep Is Your Love" (von sieben auf fünf) und Lost Frequencies feat. Janieck Devy und Reality" (von acht auf sechs). In den Top Ten finden sich mit positiver Tendenz noch Alvaro Soler mit El Mismo Sol" (von neun auf acht) und Adam Lambert, dessen Aufnahme Ghost Town" von elf auf zehn schleicht.

Die neue Single von Lena, Wild And Free ", ist höchster Einsteiger der Woche auf Rang 32.

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