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Schweiz-Charts Singles: Sido und Bourani vor Robin Schulz

Deutsche Produktionen beherrschen die Schweizer Singles-Charts: Sido und Andreas Bourani halten die Spitze vor dem auf zwei verbesserten Robin Schulz. Ein Schweizer Politiker ist in neuer Funktion als DJ mit einem Wahlkampf-Song höchster Neueinsteiger.

22.09.2015 11:59 • von Frank Medwedeff
Mit Unterstützung von Andreas Bourani weiterhin Tabellenführer im Nachbarland: Sido (Bild: Murat Aslan)

Deutsche Produktionen beherrschen die Schweizer Singles-Charts: Sido und Andreas Bourani halten mit Astronaut" die Spitze. Und von drei auf zwei verbessern kann sich Erfolgs-DJ und -Produzent Robin Schulz mit Sugar", seiner Kollaboration mit dem kanadischen Sänger Francesco Yates.

Dadurch fallen Nicky Jam & Enrique Iglesias mit El Perdón" um eine Stelle zurück auf die Drei. How Deep Is Your Love" von Calvin Harris und den Disciples klettert von fünf auf vier und tauscht den Platz mit Reality", dem Hit der belgisch-niederländischen Kombination Lost Frequencies und Janieck Devy.

Der Schweizer Nationalrat Thomas Matter von der nationalkonservativ bis rechtspopulistisch ausgerichteten Schweizerischen Volkspartei (SVP) verdingt sich unter dem Pseudonym DJ Tommy erfolgreich als Hitparadenstar: Sein Wahlkampfsong "Welcome To SVP" ist auf Rang sechs höchster Neueinsteiger der Woche in der eidgenössischen Hitliste.

Justin Bieber klettert mit What Do You Mean?" " von neun auf sieben. Ebenfalls nach oben arbeiten sich MoTrip feat. Lary mit So wie du bist" (von 15 auf acht) und Anna Naklab feat. Alle Farben & Younotus mit ihrer Adaption des Reamonn-Hits Supergirl" (von zwölf auf neun). Von der Sieben ans Ende der Top Ten bewegt sich indes der norwegische DJ und Produzent Kygo im Verbund mit Parson James mit Stole The Show".

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