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Charts KW 34: Led Zeppelin dominieren die Top Ten

Mit ihren drei letzten Wiederveröffentlichungen - den Alben "Presence", "In Through The Out Door" und "Coda" - sind Led Zeppelin gleich dreimal in den Top Ten der Offiziellen Deutschen Charts vertreten. Das ist ein Coup, der zuvor nur den Beatles und den Rolling Stones gelang. In den Single-Charts macht derweil Robin Schulz das Rennen.

07.08.2015 15:35 • von Dietmar Schwenger
Ihre Wiederveröffentlichungen sind gefragt: Led zeppelin (Bild: Warner Music)

Mit der letzten Welle an Wiederveröffentlichungen - den drei Alben Presence", In Through The Out Door" und Coda" - sind Led Zeppelin gleich dreimal in den Top Ten der Offiziellen Deutschen Charts vertreten. Das ist ein Coup, der zuvor nur den Beatles und den Rolling Stones gelang.

Die drei von Warner Music vermarkteten Wiederveröffentlichungen sind in verschiedenen Formaten erhältlich - unter anderem auch auf Vinyl und als Deluxe Edition mit Bonusdiscs. "Presence" erschien im Original 1976 und erreichte damals Platz 27, das letzte reguläre Studioalbum, "In Through The Out Door", folgte 1979 und holte Platz 28. Die Zusammenstellung von unveröffentlichten Songs, "Coda", bildete 1982 das letzte offizielle Album der britischen Band und platzierte sich damals auf Rang 43.

In den aktuellen Charts schneiden alle drei Alben nun deutlich besser ab: Denn in dieser Woche steigt "Presence" auf Rang sechs ein, "In Through The Out Door" auf neun und "Coda" sogar auf fünf.

Wenig beeindruckt davon zeigt sich indes der alte und neue Spitzenreiter der Offiziellen Deutschen Charts, die GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie ermittelt: "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert Vol.2" hält den ersten Rang nun bereits in der dritten Woche in Folge und insgesamt in der vierten Woche. Von drei auf zwei klettert zudem das Platin-Album Muttersprache" von Sarah Connor. Es hat den Platz getauscht mit MTV Unplugged" von Cro.

Von Platz fünf auf vier steigt Von Liebe, Tod und Freiheit" von Santiano. Abwärts geht es für Hurra die Welt geht unter" von K.I.Z. (von sechs auf sieben). Einen Platz tiefer notiert steht in dieser Woche Wachgeküsst" von "Wolkenfrei": das Schlageralbum fällt auf acht. Letzter Neuzugang in den Top Ten ist XXV", das neue Album der Formation Oomph!, auf dem zehnten Platz. Knapp dahinter steigt Joss Stone mit Water For Your Soul" auf Rang elf ebenfalls neu ins Chartsgeschehen ein.

In den Single-Charts macht derweil Robin Schulz im Gespann mit Francesco Yates seinem DJ-Kollegen Lost Frequencies feat. Janieck Devy den Thron streitig. So löst Sugar" den zweimaligen Spitzenreiter Reality" ab und verdrängt ihn auf Position zwei. Aufwärts auf die drei geht es von fünf für So wie du bist" von MoTrip feat. Lary.

Einen Zähler abgeben müssen Bye Bye" von Cro (von drei auf vier) und Supergirl" von Anna Naklab feat. Alle Farben & Younotus (von vier auf fünf). Höchster Neueinsteiger ist die Boyband One Direction mit Drag Me Down" auf Platz zehn.

Überhaupt keine Veränderung gibt es bei den Compilations. Das Spitzentrio mit Bravo Hits 90", The Dome Summer 2015" und Tomorrowland - The Secret Kingdom of Melodia" macht sich auch in dieser Woche auf den ersten drei Rängen breit. Der höchste Neuzugang folgt erst auf Position 21: Smash! Sommer 2015"

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