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Charts KW 35: Helene Fischer wieder ganz oben

In den MusikWoche Top 100 Longplay übernimmt Helene Fischer einmal mehr die Führung - vor den Neueinsteigern And One und The Gaslight Anthem. Weiterhin die Nase vorn haben David Guetta bei den Singles und die "Bravo Hits 86" bei den Compilations.

19.08.2014 06:54 • von Frank Medwedeff
Bleibt mit ihrem "Farbenspiel" ein absolutes Charts-Phänomen: Helene Fischer (Bild: Karsten Rabas)

In den MusikWoche Top 100 Longplay übernimmt Helene Fischer mit ihrem Album Farbenspiel" von Rang zwei aus einmal mehr die Führung. Der Albumhit steht erstmals seit knapp vier Monaten wieder ganz oben und verbucht insgesamt die zwölfte Woche auf der Pole Position.

Die restlichen Podiumsplätze sichern sich Neueinsteiger: So entern And One mit Magnet" die Charts auf Rang zwei - erhältlich als Einzelalbum und als Dreier-Set, das neben dem "Magnet"-Einzelalbum als "Trilogie"-Edition mit "Propeller" und "Achtung 80" noch zwei weitere Longplayer enthält. 25 Jahre nach ihrer Gründung in Berlin steht die Synthie-Pop- und EBM-Band damit erstmals auf dem Treppchen. Von null auf drei kataptultiert sich die US-amerikanische Rockband The Gaslight Anthem mit ihrem neuen Werk namens Get Hurt".

Somit rutscht The Breeze - An Appreciation Of JJ Cale" von Eric Clapton & Friends von drei auf vier, und die Beatsteaks rangieren mit ihrem gleichnamigen Longplayer, der Nummer eins von vergangener Woche, jetzt auf Rang fünf.

Die Emil Bulls rocken sich mit Sacrifice To Venus" von null auf sechs. Die Münchner Band setzt somit eine neue eigene Höchstmarke.

Haarscharf die Top Ten verpassen Deine Lakaien, die ihren Crystal Palace" auf Rang elf errichten. Neu gelistet auf 16 ist Marlon Roudette mit Electric Soul". Die irische Sängerin und Songschreiberin Sinéad O'Connor entert die Top 100 Longplay mit I'm Not Bossy, I'm The Boss" auf Position 39.

Alex Clares neues Album Three Hearts" debütiert auf Rang 43. Und seine talentierte britische Landsfrau FKA twigs feiert mit dem Einzug auf Rang 50 mit LP1" ihre Premiere in den deutschen Charts.

Ganz ruhig geht es in den MusikWoche Top 100 Singles zu. Auf den ersten sieben Plätzen gibt es hier keinerlei Verschiebungen. Die Tabellenführung hält David Guetta zusammen mit Sam Martin mit Lovers On The Sun" vor Marlon Roudettes When The Beat Drops Out" und "Prayer In C" von Lilly Wood & The Prick und Robin Schulz.

Minimal besser da als in der vorigen Woche stehen in den aktuellen Top Ten nur der Norweger Martin Tungevaag mit "Wicked Wonderland" (von neun auf acht) und Calvin Harris mit Summer" (von elf auf zehn).

Auch in Deutschland auf dem Vormarsch ist die kanadische Band Magic!, deren internationaler Hit Rude" von 28 auf zwölf rückt.

Nur zwei Neueinsteiger bringen es in die obere Charts-Hälfte: Ariana Grande platziert Break Free", ihre neue Single mit dem russisch-deutschen Produzenten und DJ Zedd als Partner, auf dem 27. Platz. Verdammt normal" ist für Y-Titty der Charts-Eintritt auf Rang 45.

Die Oberhoheit in den MusikWoche Top 30 Compilations obliegt in der dritten Woche in Folge den Bravo Hits 86". Die Ränge zwei und drei behalten die Kontor-Dance-Kopplungen Kontor - Summer Jam 2014" und Tomorrowland - Music Will Unite Us Forever".

Als erster Anwärter auf einen Medaillenplatz entpuppt sich per Steigerung von sechs auf vier die Kinder-Compilation Toggo Music 37". Den höchsten Neueinstieg verbucht Bääärenstark!!! Sommer 2014" auf Rang zehn. Ole ohne Kohle: Mein Mixtape für Malle" reiht sich frisch auf der 15 ein und This Is nach der ersten Verkaufswoche auf 17.