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VDKD trauert um René Heinersdorff

Der Düsseldorfer Konzertveranstalter René Heinersdorff, ehemaliger Vorstand und Ehrenmitglied des Verbands Deutscher Konzertdirektionen (VDKD), ist in der Nacht zum 4. Juni im Alter von 77 Jahren gestorben.

06.06.2014 12:30 • von Frank Medwedeff
Hochgeschätzt als Veranstalter wie als Verbandsfunktionär: René Heinersdorff (Bild: VDKD)

Der Düsseldorfer Konzertveranstalter René Heinersdorff ist in der Nacht zum 4. Juni im Alter von 77 Jahren gestorben.

René Heinersdorff absolvierte nach dem Abitur eine kaufmännische Ausbildung bei Steinway & Sons in seiner Geburtsstadt Düsseldorf sowie bei der Londoner Konzertagentur Ibbs & Tillett. Anschließend war er in dem Familienunternehmen Agentur Heinersdorff Musik tätig und organisierte ab 1963 erste Konzerte im Bereich Jazz, Pop und Rock. 1969 machte er sich selbstständig und gründete das Konzert Theater Kontor René Heinersdorff. 1970 veranstaltete er seine erste Klassik-Konzertserie in Düsseldorf, die Heinersdorff Konzerte. Neben seinen bekannten Konzertreihen der klassischen Musik war René Heinersdorff für zahlreiche Veranstaltungen im Bereich Jazz und Unterhaltung in Nordrhein-Westfalen verantwortlich,

Der Verband der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD) ernannte Heinersdorf zum Ehrenmitglied, nachdem er zwölf Jahre dessen Vorstand angehörte.

Michael Russ, Präsident des VDKD, gedenkt des Verstorbenen in einer Mitteilung an die Verbandsmitglieder: "Wir sind sehr traurig, unsere Gedanken sind bei seiner Familie. René Heinersdorff hat das Musikleben im Rheinland entscheidend geprägt und während seiner Tätigkeit als Konzertveranstalter zahlreiche internationale Künstler und Orchester empfangen." Mit ihm verliere die Branche "einen enthusiastischen wie klugen Streiter für die Musik und der Verband der Deutschen Konzertdirektionen ein geschätztes Ehrenmitglied und guten Freund".