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Schweiz-Charts: Ira May stürmt nach vorn

Die Schweizer Soulsängerin Ira May katapultiert sich in den Longplay-Charts ihres Heimatlandes mit ihrem Debütalbum "The Spell" von null auf eins. Bei den Singles hat weiterhin Pharrell Williams das Sagen.

07.02.2014 13:41 • von Frank Medwedeff
Mischt die Schweizer Longplay-Hitliste auf: Ira May (Bild: Eva Thar/Maiwolf)

Die Schweizer Soulsängerin Ira May aus Sissach in der Umgebung von Basel katapultiert sich in den Longplay-Charts ihres Heimatlandes mit ihrem Debütalbum The Spell" von null auf eins. Das Album ist auf dem deutschen Indielabel Peripherique Records erschienen.

Stromae verharrt mit Racine Carrée" an zweiter Stelle der eidgnössischen Album-Hitliste. Bruce Springsteen, der in den letzten beiden Wochen das Feld anführte, muss seine High Hopes" herunterschrauben und sich einstweilen mit Rang drei begnügen. Helene Fischer steigt mit Farbenspiel" ebenso um eine Rangstufe ab (von drei auf vier) wie Peter Maffay mit Wenn das so ist" (von vier auf fünf) und die Schweizer Spaßpunk-Combo QL mit "Wäuthit" (von fünf auf sechs).

Bligg bleibt mit "Service Publigg" an siebter Stelle stehen. Einen Riesensprung von 59 auf acht machen die fünffachen Grammy-Gewinner dieses Jahres, Daft Punk, mit Random Access Memories". Beatrice Egli fällt hingegen von sechs auf neun zurück, was ihre Pure Lebensfreude" jedoch kaum trüben dürfte. Um zwei Ränge nach unten auf zehn geht es für Robbie Williams und dessen Album Swings Both Ways".

Zweithöchster Neuzugang der Woche ist auf Rang zwölf das Album Convergence", ein gemeinschaftliches Werk der aus Malawi stammenden Jazzsängerin Malia und des Yello-Musikers Boris Blank. Von null auf 13 schwingen sich Transatlantic mit Kaleidoscope". Und auf Rang 23 debütiert das neue Album von Schandmaul, Unendlich".

In der Singles-Rangliste der Swiss Charts verlängert Pharrell Williams mit Happy" seinen Aufenthalt auf dem obersten Podestplatz auf mittlerweile vier Wochen. Auch Ed Sheeran verteidigt mit I See Fire" seinen zweiten Rang. Um eine Position rauf auf die Drei geht es für Pitbull feat. Ke$ha mit Timber", wodurch Avicii mit Hey Brother" auf Rang vier abrutscht. Noch in den Top Five halten sich nach wie vor Milky Chance mit Stolen Dance".

Zurück in den Top Ten ist Lorde, die mit Royals" von 27 auf zehn springt. Die beiden höchsten neu gecharteten Titel stammen beide von Marteria: Der in Rostock geborene und in Berlin lebende Rapper entert die Schweizer Hitliste zeitgleich mit OMG!" auf Rang 42 und mit Kids (2 Finger an den Kopf)" auf dem 57. Platz.

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