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Daft Punk dominieren Grammy-Verleihung

Bei der Grammy-Verleihung am 26. Januar nahmen Daft Punk gleich fünf Auszeichnungen entgegen, Macklemore & Ryan Lewis errangen vier Auszeichnungen und Led Zeppelin ihren allerersten Grammy. Auch deutsche Kandidaten wie Kraftwerk, Zedd und Christoph Eschenbach kamen in den Genuss einer Auszeichnung.

27.01.2014 11:02 • von Knut Schlinger
Gewannen fünf Grammys: Daft Punk (Bild: David Black)

Bei der 56. Grammy-Verleihung am 26. Januar 2014 im Staples Center in Los Angeles nahmen Daft Punk gleich fünf Auszeichnungen entgegen. Das französische Duo, bestehend aus Guy-Manuel de Homem-Christo und Thomas Bangalter, sowie sein Team mit Pharrell Williams, Nile Rodgers und Tonmeister Bob Ludwig gewannen mit Random Access Memories" unter anderem die Awards für das Album und mit Get Lucky" für die Single des Jahres. Vier Auszeichnungen errangen Macklemore & Ryan Lewis (The Heist"). Newcomerin Lorde setzte sich mit Royals" als Song des Jahres als in der bisherigen Grammy-Historie jüngste Künstlerin in einer der Hauptkategorien durch und gewann noch eine zweite Auszeichnung. Während Led Zeppelin für Celebration Day" mit dem Grammy für das beste Rock-Album des Jahres ihren allerersten Grammy erhielten, schraubten Sir Paul McCartney und Dave Grohl mit je zwei Auszeichnungen die Zahl ihrer Grammy-Trophäen auf 19 beziehungsweise 14.

Auch deutsche Kandidaten kamen in den Genuss einer Grammy-Auszeichnung: So setzte sich der in Russland geborene und in Kaiserslautern aufgewachsene Künstler Zedd mit Clarity" in der Kategorie Best Dance Recording durch, dem im Herbst 2012 beim Universal-Label Interscope veröffentlichten Album. Anton Zaslavski alias Zedd hatte zudem zwei Songs für Lady GaGas aktuelles Album Artpop" produziert und fertigte Remixe von Born This Way" von Lady GaGa sowie von Songs der Black Eyed Peas und Skrillex an.

Ebenfalls zu Grammy-Ehren kam Dirigent Christoph Eschenbach mit dem NDR-Radiosinfonieorchester und einer Einspielung mit Werken Hindemiths für das Onine-Label. Während Kraftwerk bereits im Vorfeld der Grammy-Verleihung einen Sonderpreis für ihr Lebenswerk erhielten, gingen Nominees wie Manfred Eicher oder Tenor Jonas Kaufmann leer aus.

Die Reihe der Live-Auftritte eröffneten Jay-Z und Beyoncé, einen außergewöhnlichen Moment bildete zudem eine Hochzeitszeremonie, in deren Verlauf Queen Latifah 33 Paare vermählte.

Die Liste sämtlicher Grammy-Sieger und Nominees der Recording Academy finden Sie hier).