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UK-Charts: Eminem führt Neueinsteiger-Riege an

Sieben Neueinsteiger belegen die ersten sieben Plätze der britischen Album-Charts. Ganz nach vorn bringt es Eminem. Auch bei den Singles schafft es ein Neuling an die Spitze.

11.11.2013 11:40 • von Knut Schlinger
Feiern mit "The Marshall Mathers LP 2" auch in UK Erfolge: Rapper Eminem (rechts) und Rick Rubin, der zusammen mit Dr. Dre als Executive Producer an dem Album mitwirkte (Bild: Universal Music)

Sieben Neueinsteiger belegen die ersten sieben Plätze der britischen Album-Charts. Ganz nach vorn bringt es Eminem: The Marshall Mathers LP 2" sichert dem US-Rapper wie bereits nach den ersten Verkaufstrends erwartet seine siebte Nummer eins nacheinander im Königreich. Nach Informationen der Charts-Ermittler der Official Charts Company ist Eminem damit der erste US-Künstler, der diese Marke in UK erreicht, und zieht gleich mit den Beatles, die zwischen 1963 und 1966 ebenfalls mit sieben Alben nacheinander an die Spitze kletterten. Noch längere Erfolgsserien weisen in den UK-Charts lediglich Led Zeppelin und Abba mit jeweils zehn Spitzenplatzierungen in Folge auf.

Eminems 143.000 verkaufte Einheiten reichen aber nicht ganz heran an die im bisherigen Jahresverlauf in Großbritannien in der VÖ-Woche erfolgreichsten Alben. In diesem Ranking haben weiterhin Daft Punk mit Random Access Memories" und 165.000 Verkäufen die Nase vorn, gefolgt von den Arctic Monkeys mit AM" (diese Woche runter von fünf auf elf) mit 157.000 abgesetzten Einheiten in der Startwoche.

Hinter Eminem springt der "X-Factor"-Sieger James Arthur mit seinem gleichnamigen Debütalbum auf Platz zwei, gefolgt von Tinie Tempah mit seinem zweiten Longplayer, Demonstration", Andre Rieu mit einer UK-Version seiner Music Of The Night" und den Overtones mit Saturday Night At The Movies".

Auch auf Platz fünf und sechs finden sich mit dem früheren Westlife-Mitglied Shane Filan und seinem Solodebüt "You & Me" sowie mit "The Nation Favourite Elvis Songs", einer Kopplung mit Hits von Elvis Presley als Begleitveröffentlichung zu einer Show des Privatsenders ITV, weitere Neueinsteiger.

Runter von Platz drei auf acht geht es derweil für James Blunt mit Moon Landing", gefolgt von The Wanted mit Word Of Mouth als achter Neuankömmling in den britischen Longplay-Charts auf Position neun und Katy Perry, die mit Prism" von zwei auf zehn abrutscht. Noch tiefer hinab auf die Zwölf geht es für den Vorwochenspitzenreiter, Arcade Fire mit Reflektor". Und James Blake kann seinen Sieg bei der Verleihung des Mercury-Preises nur sehr bedingt in Charts-Erfolge ummünzen: Sein Album Overgrown", in der Vorwoche als Wiedereinsteiger bis auf Platz 23 der UK-Charts geklettert, rutscht ab auf 45.

Auch bei den Singles gibt es derweil einen Neuling an der Spitze: Unter seinem Künstlernamen Storm Queen steigt der aus Brooklyn stammende DJ und Produzent Morgan Geist mit "Look Right Through" ganz vorn in die britischen Singles-Charts ein und schafft es dabei mit dem in Zusammenarbeit mit Marc Kinchen und Damon C. Scott überarbeiteten Titel erstmals auf den Platz an der UK-Spitze. Er verdrängt den Vorwochenspitzenreiter The Monster" von Eminem und Rihanna auf Platz zwei, gefolgt von Little Mix und "Move" als Neueinsteiger auf drei und Lorde, die mit ihrer Debütsingle Royals" von Platz zwei auf vier rutscht. Jeweils eine Position abwärts von vier auf fünf geht es für One Direction mit dem Song Story Of My Life" und für OneRepublic mit Counting Stars" von fünf auf sechs.

Britney Spears steigt mit Work Bitch" neu auf Rang sieben ein, Tinie Tempah feat. John Martin fällt dagegen mit "Children of the Sun" von sechs auf acht, Fatboy Slim im Verbund mit Riva Starr und Beardyman mit "Eat Sleep Rave Repeat" von zwei auf neun und James Arthur mit You're Nobody 'Til Somebody Loves You" von neun auf zehn.