Handel

Hohe Vinylverkäufe bei jpc

Die Vinylverkäufe haben in den vergangenen Jahren - wenn auch auf niedrigem Niveau - konstant zugelegt. Das bestätigt jetzt auch jpc. Das Handelsunternehmen aus Georgsmarienhütte belegt das mit Verkaufszahlen der jüngst wiederveröffentlichten Beatles-Schallplatten.

13.12.2012 15:24 • von Dietmar Schwenger
Ließ den Vinyl-Umsatz bei jpc um 50 Prozent steigen: das schwarze Gold (Bild: MusikWoche)

Die Vinylverkäufe haben in den vergangenen Jahren - wenn auch auf niedrigem Niveau - konstant zugelegt. Das bestätigt jetzt auch jpc. Man beobachte derzeit "ein echtes Comeback der schwarzen Scheiben", teilt das Handelsunternehmen aus Georgsmarienhütte mit. "Totgesagte drehen sich offenbar länger."

Das belegt jpc mit Verkaufszahlen der jüngst wiederveröffentlichten Beatles-Schallplatten. Von der Beatles-Vinyl-Box zum Stückpreis von knapp 400 Euro seien derart viele Exemplare bestellt worden, dass die Ware bei jpc auf 47 Paletten angeliefert wurde. Die Box sorgte dann für den höchsten Vinyl-Umsatz in der 40-jährigen Firmengeschichte.

Ein anderes Beispiel sei das aktuelle Album von Neil Young, Psychedelic Pill". Das Werk kletterte in der jpc-Hitparade auf die Plätze eins und zwei - einmal als CD und einmal als LP.

Insgesamt stieg der Vinyl-Umsatz bei jpc in diesem Jahr um mehr als 50 Prozent, die Zahl der Vinyl-Käufer wuchs von 12.000 im Jahr 2008 auf aktuell 45.000 Kunden. Der Händler bietet derzeit 50.000 Vinyl-Schallplatten als Neuware an. Die Tendenz sei "stark steigend".