chartwoche.de

UK-Charts: Nero debütieren an der Longplay-Spitze

Die britische Band Nero ist mit ihrem Debütalbum, "Welcome Reality", direkt auf Platz eins der UK-Album-Charts eingestiegen. In den Singles-Charts nimmt ein komplett neues Führungstrio das Podium ein, was zuletzt im Januar 2006 der Fall war.

01.01.1970 01:00 • von Christian Schober

Die britische Band Nero ist mit ihrem Debütalbum, "Welcome Reality", direkt auf Platz eins der UK-Album-Charts eingestiegen. Das Elektronik-Duo ist nach Angaben der Official Charts Company der erste britische Newcomer-Act, der in diesem Jahr ein Debütalbum auf Anhieb an der Spitze platzieren konnte. 30.640 Einheiten verkauften die Musiker in der Veröffentlichungswoche von "Welcome Reality", das bereits die in der vergangenen Woche auf Rang eins eingestiegene Single "Promises" hervorbrachte.

Adele verbringt dank 29.689 verkaufter Exemplare von 21" die vierte Woche in Folge auf Rang zwei. Dahinter platziert sich Amy Winehouse, die mit Back To Black" (21.061 Verkäufe) das Ranking in der Vorwoche noch anführte. Jay-Z und Kanye West rutschen mit Watch The Throne" um eine Position auf vier ab. Als zweithöchster Neueinsteiger folgt der PIAS-Künstler Charlie Simpson mit seinem Solodebüt, "Young Pilgrim", auf der Fünf. Ebenfalls per Direkteinstieg platziert sich dahinter John Denver mit "The Ultimate Collection".

In den Singles-Charts nimmt ein komplett neues Führungstrio das Podium ein, was laut den UK-Chartsermittlern zuletzt im Januar 2006 der Fall war. Wretch 32 entscheiden den Dreikampf für sich und landen mit "Don't Go" ganz oben. Emeli Sande gelingt mit "Heaven" der Sprung von null auf zwei. Maroon 5 feat. Christina Aguilera landen mit Moves Like Jagger" ohne Umwege auf der Drei. Christina Perri steigt mit "Jar Of Hearts" um einen Zähler auf Rang vier. Nero, mit "Promises" die Spitzenreiter der Vorwoche, fallen mit dem Song auf den fünften Platz zurück.

Britische Kunden erwarben in der jüngsten Erhebungswoche gut 1,482 Millionen Alben, ein Minus von 3,6 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Im Vorjahresvergleich ist gar ein Rückgang von 17,81 Prozent zu verzeichnen. In der entsprechenden Woche 2010 kauften die Briten noch gut 1,803 Millionen Longplayer.