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Hitbeat: Bushido ist nicht zu stoppen

01.01.1970 01:00 • von Norbert Obkircher

Den Wettstreit um die Krone der MusikWoche Top 100 Longplay entscheidet Bushido für sich. Mit Jenseits von Gut und Böse" brettert Deutschlands Top-Rapper von null auf Platz eins. Es ist hier sein dritter Spitzenreiter nach 7" anno 2007 und Heavy Metal Payback" (2008). Die nicht minder erfolgsverwöhnten Söhne Mannheims müssen sich mit Barrikaden von Eden" einstweilen mit Rang zwei begnügen - trotz Rückenwinds durch ihren Auftritt bei der Party zum Eurovision Song Contest (ESC) auf dem Spielbudenplatz in Hamburg.

Nach ihrem Engagement dort steigert sich Zaz mit ihrem Debütalbum von 22 auf 7. Und weitere Livekünstler der ESC-Party reüssieren: Frida Gold, die Gruppe um ESC-Jurorin Alina Süggeler, hüpft mit Juwel" von 40 auf 14. Jurykollegin und ESC-Party-Performerin Ina Müller klettert mit Das wär dein Lied gewesen" von 35 auf 31. Natasha Bedingfield kommt mit Strip Me Away" auf Platz 45. Und Juli, die Band um ESC-Jurorin Eva Briegel, schafft den Wiedereinstieg mit In Love" auf 76.

Während die entthronte Titelverteidigerin Lena mit Good News" auf Platz acht verharrt, debütiert der italienische Jazzmusiker Raphael Gualazzi, der Zweitplatzierten beim ESC, mit Reality And Fantasy"auf Rang 49.

In den MusikWoche Top 100 Singles behauptet "DSDS"- Triumphator Pietro Lombardi mit Call My Name"die Pole Position. Krypteria feiern mit Die BVB Hymne 2011" den neuen deutschen Fußballmeister als Top-Einsteiger auf Platz sechs. Nach dem Krypteria- Album All Beauty Must Die (Platz 24) chartet somit auch die zweite VÖ von Liberatio Music.

Hinter dem Label steht der Produzent und Gitarrist von Krypteria, Christoph Siemon. Der bilanziert: "Die grandiose Zusammen arbeit mit dem BVB hat diesen Erfolg erst möglich gemacht. Es sind alle Beteiligten weit über ihre Leistungsgrenzen gegangen, um in einem sehr kleinen Team innerhalb kür zester Zeit diesen Erfolg zu realisieren. Die Erfüllung des großen Jugendtraumes, die erfolgreichste Fußballvereinshymne zu produzieren, hat uns sehr glücklich gemacht."

Blue kommen mit dem britischen ESC-Beitrag I Can" auf Rang sieben, während sich Lena mit Taken By A Stranger" von 33 auf 16 verbessert. Ansonsten schaffen es von den ESC-Teilnehmern vorerst nur der Finne Paradise Oskar mit Da Da Dam" (46) und die Österreicherin Nadine Beiler mit The Secret Is Love"(neu auf 71) in die deutschen Charts. Dafür bringt Co-Moderator Stefan Raab seine in Düsseldorf live vorgestellte Version von Lenas 2010er-Siegerlied Satellite" sogleich auf Platz 24 unter, während Lenas Fassung auf Rang 93 zurück ist.

Jan Delay ist nach seinem Pausenauftritt in der Esprit Arena mit Oh Jonny und Klar" Wiedereinsteiger auf den Rängen 85 und 86 - wie bei den Alben mit Wir Kinder vom Bahnhof Soul" auf 55. Und auch in den Top 100 Singles tummeln sich die Live-Acts der Hamburger ESC-Party: Frida Gold mit Wovon sollen wir träumen" (31), Natasha Bedingfield mit Pocketful Of Sunshine" (34), Juli mit Süchtig" (35), Zaz mit Je Veux" (48), abermals Frida Gold mit Zeig mir wie du tanzt" (53) und Aloe Blacc mit I Need A Dollar" (74).

Bei den Compilations behalten die Bravo Hits 73" den Spitzenplatz. Von drei auf zwei geht es hier rauf für die laut EMI auch digital sehr gefragte Kopplung zum Eurovision Song Contest - Düsseldorf 2011"