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Charts KW 16: Triumphales Comeback der Guano Apes

Die Guano Apes verdrängen mit "Bel Air", ihrem ersten Studioalbum seit 2003, Herbert Grönemeyer vom Thron der MusikWoche Top 100 Longplay. Mit Jennifer Lopez feat. Pitbull und "On The Floor" gibt es auch bei den Singles einen neuen Spitzenreiter.

12.04.2011 09:01 • von Frank Medwedeff

Mit Glanz und Gloria melden sich die Guano Apes zurück: Mit Bel Air" katapultiert sich die 2005 aufgelöste und 2009 zunächst für Live-Auftritte reformierte Band in den MusikWoche Top 100 Longplay von null auf eins. Die Rockformation um Sänger Sandra Nasic knüpft damit nahtlos an den Erfolg ihres letzten Studioalbums Walking On A Thin Line" von 2003 an, das damals ebenfalls die deutschen Albumcharts anführte.

Die Guano Apes verdrängen keinen Geringeren als Herbert Grönemeyer, der mit Schiffsverkehr" nun Position zwei einnimmt. Mit Platz drei direkt nach Veröffentlichung setzen die mittlerweile aufgelösten a-ha aus Norwegen mit Ending On A High Note - The Final Concert", dem in mehreren Formaten erhältlichen Mitschnitt ihrer letzten Live-Show im Spektrum in Oslo, noch einmal ein Ausrufezeichen hinter eine bemerkenswerte Karriere. Nach der Startwoche auf Platz vier schnellt Milow, derzeit der wohl international angesagteste Musikexport aus Belgien, mit North And South".

Udo Jürgens gelingt per Verbesserung von zwölf auf zehn mit Der ganz normale Wahnsinn" der Wiedereinzug in die Top Ten. Den peilt auch Ina Müller an, die mit Das wär dein Lied gewesen" von 20 auf 14 steigt.

Saltatio Mortis entern das Charts-Terrain mit dem DVD/CD-Package 10 Jahre wild und frei" auf Rang 21. Unmittelbar ins erste Drittel der Charts schaffen es auch David Hasselhoff mit A Real Good Feeling" auf 26 sowie The Kills mit Blood Pressures" an 33. Stelle.

Eine Wachablösung gibt es auch in den MusikWoche Top 100 Singles. Von Rang sechs aus schwingt sich Jennifer Lopez mit Unterstützung von Rapper Pitbull mit On The Floor" auf den obersten Podiumsrang. Der Song ist derzeit auch in Großbritannien die Nummer eins. Von fünf auf zwei klettert Rihanna mit S&M". Der bisherige Tabellenführer, Bruno Mars, muss sich mit Grenade" vorerst mit Platz drei begnügen.

Kräftigen Zug nach vorn zeigen Snoop Dogg vs. David Guetta mittels einer Steigerung von 19 auf sechs mit Sweat" sowie Katy Perry mit Hilfe von Kanye West: Deren gemeinsamer Hit E springt von 17 auf zehn. Neueinsteiger haben es hingegen schwer in dieser Woche. Cassandra Steen reicht mit Gebt alles" Rang 31, um den Top-Entry zu landen. Frida Gold sind mit Wovon sollen wir träumen" frisch auf Platz 39 gelistet.

Die MusikWoche Top 30 Compilations sehen The Dome Vol in der dritten Woche in Folge an der Spitze. Ebenso lang belegt der vorige Spitzenreiter Bravo Hits 72" nunmehr den zweiten Platz. Die ultimative Chart Show - Die erfolgreichsten neuen deutschen Pop- & Rockhits" sichert sich sofort den Medaillenrang drei.

Unmittelbar dahinter folgen zwei weitere Neuzugänge. Songs For Japan", die Benefizkopplung für das von Erdbeben, Tsunami und Atomkraftwerk-Havarie gebeutelte Land, steigt an vierter Position ein. Von null auf fünf geht es für die Bravo Black Hits Vol.