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95 Prozent Ticketauslastung bei Schandmaul-Tour

Für die mit einem Konzert in München zu Ende gegangene Tour von Schandmaul ziehen das Management und der Veranstalter Headline ein positives Fazit: Bei einem Besucherschnitt von 2000 Zuschauern lag die Ticketauslastung bei 95 Prozent.

07.04.2011 16:55 • von Dietmar Schwenger

Für die mit einem Konzert in München zu Ende gegangene Tour von Schandmaul ziehen das Management und der Veranstalter Headline ein positives Fazit: Bei einem Besucherschnitt von 2000 Zuschauern lag die Ticketauslastung bei 95 Prozent.

Insgesamt sei die "Traumtänzer"-Tour der Band fantastisch verlaufen, formuliert Schandmaul-Manager Stefan Brunner, zugleich Drummer der F-Formation, im Gespräch mit MusikWoche. Der vorherige Rückzug für 18 Monate von den Livebühnen habe sich voll gelohnt. "Wir sind sehr begeistert - und das Publikum war es auch", so Brunner weiter.

Höhepunkte wie ein bereits im Vorfeld ausverkauftes Palladium in Köln und weitere rund 4300 Besucher in München seien dann noch das I-Tüpfelchen des Erfolges. "Das war Spitze, und wir können es fast noch nicht ganz glauben, aber am Ende zahlen sich Bodenständigkeit, Fleiß und Kontinuität für Schandmaul aus." Im Sommer spielt das Sextett auf verschiedenen Festivals, erst Anfang 2012 folgen neue Hallendaten.

Mit dem Konzert im Münchner Zenith ging am 2. April die Schandmaul-Tour vor einem euphorischen Publikum zu Ende. Bei dem über zweistündigen Auftritt standen nicht nur die Songs der aktuellen CD Traumtänzer" auf dem Programm, sondern auch zahlreiche KLassiker und ältere Stücke wie das "Trinklied". Mit einer Mitsingaktion, bei der das Publikum das Lied "Bruder Jakob" als Kanon anstimmte, unterstrichen Schandmaul zudem ihr enge Beziehung zu den Fans. Frenetisch gefeiert wurde auch ein Gastauftritt des Schriftstellers Wolfgang Hohlbein, der jüngst mit der Band zusammengearbeitet hatte.

Das aktuelle Album, das erste im Vertrieb von Sony Music, hat bislang Platz vier in den MusikWoche Top 100 Longplay erreicht.