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US-Charts: Fiasco statt Adele

Das Album "Lasers" von Lupe Fiasco steigt in den US-Charts auf Platz eins ein und verdrängt "21" von Adele von der Spitze. Weitere Neuzugänge stammen von Avril Lavigne und R.E.M..

01.01.1970 01:00 • von Dietmar Schwenger

Das Album "Lasers" von Lupe Fiasco steigt in den US-Charts auf Platz eins ein und verdrängt 21" von Adele von der Spitze. Für den muslimischen Rapper ist es mit 204.000 verkauften Einheiten das erste Nummer-eins-Album. Bei Adele ermittelten die Chartserheber von Nielsen SoundScan 133.000 abgesetzte Alben - ein Minus von 21 Prozent.

Auf Position drei steigt mit 90.000 Kopien die fünfte Folge der "Glee"-Reihe ein. Avril Lavignes viertes Studioalbum, Goodbye Lullaby", ist mit 87.000 verkauften Einheiten auf Rang vier ein weiterer Neuzugang. Vor vier Jahren hatte ihre CD The Best Damn Thing" in der Debütwoche noch 286.000 Einheiten verkauft.

In Deutschland kamen R.E.M. mit ihrem neuen Album Collapse Into Now" bis ganz nach vorn in den MusikWoche Top 100 Longplay, in ihrem Heimatland reichte es mit 57.000 Kopien nur für einen Einstieg auf Platz fünf. Accelerate", das davor erschienene R.E.M.-Studioalbum aus dem Jahr 2008, kam in der ersten Woche noch auf 115.000 Einheiten.

Auch auf Platz sechs findet sich mit der Country-Sängerin Sara Evans ein neuer Titel in den US-Charts. Ihr Album "Stronger" fand 55.000 Käufer. Sigh No More" von Mumford & Sons fällt von drei auf sieben (46.000 Einheiten, minus 16 Prozent), "Late Nights & Early Mornings" von Marsha Ambrosius stürzt von zwei auf acht (41.000, minus 57 Prozent), Justin Biebers Werk Never Say Never - The Remixes" rutscht von vier auf neun (40.000, minus 25 Prozent) und die Compilation "Now 37" sinkt von fünf auf zehn (33.000, minus 26 Prozent).

Mit 6,22 Millionen Albumverkäufen lag die Gesamtzahl in den USA in der aktuellen Erhebungswoche um zwei Prozent unter dem Wert von letzter Woche, hingegen um zwei Prozent über der Bilanz der entsprechenden Woche des Vorjahres, als 6,09 Millionen Alben verkauft wurden. Die Verkaufszahl von Alben insgesamt im bisherigen Verlauf dieses Jahres liegt in den Vereinigten Staaten von Amerika mit 59,01 Millionen um sieben Prozent unter dem Niveau zum entsprechenden Zeitpunkt 2010.