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Charts KW 11: In Extremo auf dem Longplaythron

In den MusikWoche Top 100 Longplay landen In Extremo mit "Sterneneisen" direkt nach der ersten Verkaufswoche auf Platz eins und wiederholen damit ihren Coup von 2008 mit dem "Sängerkrieg". Ihre Vormachtstellung behaupten unterdessen Bruno Mars bei den Singles und "Bravo Hits 72" bei den Compilations.

01.01.1970 01:00 • von Frank Medwedeff

In den MusikWoche Top 100 Longplay landen In Extremo mit Sterneneisen" direkt nach der ersten Verkaufswoche auf Platz eins. Damit wiederholen die Mittelalter-Rocker ihren Coup von 2008 mit dem Album Sängerkrieg". In Extremo verdrängen Lena mit Good News" an die zweite Stelle. Ina Müller rutscht mit Das wär dein Lied gewesen" ebenfalls um eine Stelle zurück, hält sich aber als Dritte noch auf dem Podest. Hinter der weiterhin viertplatzierten Adele mit 21" entert Howard Carpendale als zweithöchster Neueinsteiger die Longplay-Charts mit Das alles bin ich" an fünfter Stelle. Vorwärtsdrang zeigt Max Raabe, der sich mit Küssen kann man nicht alleine" von zehn auf sechs verbessert.

Die englische Sängerin Rumer debütiert mit ihrem ersten Album Seasons Of My Soul" an 13. Stelle. In ihrem Windschatten gelingt einer ganzen Riege weiterer Neuzugänge der Sprung in die Top 20: So kommen Jupiter Jones mit ihrem gleichnamigen Album auf Rang 14 ein, unmittelbar gefolgt von Beady Eye - de facto Oasis ohne Noel Gallagher - mit Different Gear, Still Speeding" und Bosse mit Wartesaal" auf der 16. Neu gelistet auf den Rängen 18 bis 20 sind Die Apokalyptischen Reiter mit Moral & Wahnsinn", die Dropkick Murphys mit Going Out In Style" und Der W. mit "Was ist denn hier nicht los".

Marianne Rosenberg singt sich im Regenrhythmus" auf Rang 29. Posthum auf Platz 34 steigt Peter Alexander mit der Zusammenstellung Seine größten Erfolge und mehr" ein. Im Schlepptau des großen Entertainers halten Itchy Poopzkid mit Lights Out London" Einzug in die Charts auf Rang 35 - einen Platz vor Dominik Büchele mit Again".

In den MusikWoche Top 100 Singles lässt Bruno Mars nichts anbrennen: Mit seinem Hit Grenade" führt der Tausendsassa aus Hawaii, der sich derzeit auf ausverkaufter Deutschlandtour befindet, nun schon in der vierten Woche in Folge das Feld an. Adele klettert mit Rolling In The Deep", dem Vorgänger von "Grenade" als deutsche Nummer eins, aktuell von drei auf zwei. Von fünf auf Treppchenplatz drei hinauf geht es für Taio Cruz feat. Kylie Minogue - eigentlich logisch, denn ihr gemeinsamer Song heißt schließlich Higher".

Verbesserungen unter den Titeln im Vorderfeld verbuchen noch Lady GaGa mit Born This Way" (von sechs auf fünf) sowie die finnische Band Sunrise Avenue, die sich auch in den Hollywood Hills" auskennt, wie ihr Satz von elf auf sechs suggeriert.

Den Top-Einstieg in der Singles-Hitliste verbucht Chris Brown mit Yeah! Yeah! Yeah!" auf Platz acht für sich. Rang neun nehmen nach der Startwoche die Black Eyed Peas mit Just Can't Get Enough" ein. Von Rang zwölf aus zurück in den Top Ten sind Roxette mit She's Got Nothing On (But The Radio)".

Die MusikWoche Top 30 Compilations sehen seit nunmehr drei Wochen am Stück die Bravo Hits 72" an der Spitze des Tableaus. Future Trance Vol avanciert sofort zum hartnäckigsten Verfolger per Direktflug auf Position zwei. Von vier auf drei nach oben geht es für die DVD-Sammlung 40 Jahre disco: Licht aus, Spot an!" zum runden Jubiläum der kultigen ZDF-Musikshow mit Ilja Richter.

Unter den ersten Zehn finden sich zwei weitere Neuzugänge: Die Hit-Giganten - Pop-Schlager" platzieren sich an fünfter Stelle, und die Kopplung "Die Besten im Westen - Die beliebtesten Karnevalslieder" ist frisch dabei auf Rang neun. Top-20-Einstiege schaffen die Fetenhits - The Real Classics Vol auf Platz zwölf sowie Hardstyle Vol auf 16.