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Hitbeat: Alles noch relativ ruhig

01.01.1970 01:00 • von Norbert Obkircher

In den MusikWoche Top 100 Longplay hält Unheilig mit "Große Freiheit"/"Große Freiheit Live" beharrlich das Zepter in der Hand. Helene Fischer behauptet mit den ebenfalls zusammengefassten Verkäufen von "Best Of" und "Best Of Live - So wie ich bin" erfolgreich den zweiten Platz. Das amtliche "Supertalent" Freddy Sahin-Scholl verbessert sich mit "Carpe Diem" um eine Position auf die Drei und rangiert somit erstmals auf dem Treppchen. Nach oben geht es auch für Pur, die mit "Live die Dritte - Akustisch" von zehn auf sieben steigen, sowie für Andrea Berg, die mit "Schwerelos" von 14 auf zehn klettert.

Als höchster Neueinsteiger landet der Soundtrack zum Filmmusical "Burlesque" mit Christina Aguilera und Cher auf Rang 17. An 27. Stelle reihen sich die niederländischen Thrash-Metaller Legion Of The Damned mit "Descent Into Chaos" ein. Unmittelbar dahinter finden sich zwei Livemitschnitte als Neueinsteiger: Die großen 3 der Volksmusik, nämlich die Kastelruther Spatzen, die Klostertaler und das Nockalm Quintett, kommen mit "Ein Wiedersehen zum Abschied" auf Rang 28, gefolgt von den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Dirigent Franz Welser- Möst mit dem "Neujahrskonzert 2011". Auf Position 33 und damit auch noch im oberen Chartsdrittel, debütiert Volker Rosin, "der König der Kinderdisco", mit "Tierisch in Bewegung - 15 fröhlich bewegte Kinderhits".

Fest zementiert erscheint nach wie vor die Reihenfolge auf dem Podium der Musik- Woche Top 100 Singles: In der dritten aufeinanderfolgenden Woche liegen hier die Black Eyed Peas mit "The Time (Dirty Bit)" vor Israel "Iz" Kamakawiwo'ole mit "Over The Rainbow" und Empire Of The Sun mit "We Are The People". Den Sprung in die Top Ten schafft Adele mit "Rolling In The Deep" per Verbesserung von 13 auf neun. Kesha ist erfolgreichste Neueinsteigerin mit "We R Who We R" auf Rang 23.

Etwas mehr Bewegung herrscht in den MusikWoche Top 30 Compilations, die sogar mit einem neuen Spitzenreiter aufwarten: Die "Après Ski-Hits 2011" stürmen von vier auf eins - beflügelt von der Ausstrahlung der gleichnamigen begleitenden TV-Show auf RTL II am 8. Januar. Die gesammelten Skihüttenkracher der Saison verdrängen "Bravo - The Hits 2010" und "The Dome Vol. 56" auf die Ränge zwei und drei. Und noch zwei weitere Neuzugänge bringen frischen Schwung in die Top Ten: "Dream Dance 58 - The Best Of Dream House & Trance" auf Platz sechs und "Die Krone der Volksmusik 2011" auf sieben.

Bruno Mars entert mit seiner Single "Grenade" die UK-Charts auf Platz eins. Damit verbucht der amerikanische Sänger, Songschreiber und Produzent nach Informationen der britischen Charts-Ermittler von der Official Charts Company einen saisonalen Rekord in diesem Jahrtausend: Mit 149.834 gezählten Verkäufen landet der in den USA kürzlich für sieben Grammys nominierte Mars auf der Insel den höchsten Wert eines Nummer-eins-Einsteigers im Januar seit 1996. Damals katapultierten sich Babylon Zoo mit "Spaceman" an die Spitze der britischen Hitliste. Allerdings schwebte dieser "Spaceman" damals noch in ganz anderen Sphären und kam auf noch deutlich imposantere Verkäufe von 383.071 Einheiten.