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Hitbeat: Helene Fischer greift an

01.01.1970 01:00 • von Norbert Obkircher

Unheilig führt mit "Große Freiheit"/"Große Freiheit Live" noch immer die MusikWoche Top 100 Longplay an. Mit 22 Wochen insgesamt auf Rang eins fehlen laut Media Control somit nur noch zwei Wochen zum Allzeitrekord von Genesis, deren Album "We Can't Dance" (1991) ganze 24 Wochen auf dem Gipfel verbrachte.

Starke Konkurrenz erwächst dem Grafen indes durch Helene Fischer. Die Schlagersängerin macht mit "Best Of" - inklusive den eingerechneten DVD-Formaten von "Best Of Live - So wie ich bin" - einen Sprung von acht auf zwei und verdrängt The Black Eyed Peas mit "The Beginning" auf die Drei.

In Richtung Spitzengruppe bewegen sich diese Woche Rihanna, die mit "Loud" von neun auf fünf vorankommt, Phil Collins mit "Going Back" per Steigerung von zehn auf sieben sowie Israel "Iz" Kamakawiwo'ole, der mit "Facing Future" von 13 auf neun klettert. Neueinsteiger gibt es wie schon in der Vorwoche noch immer nicht.

In den MusikWoche Top 100 Singles verteidigen The Black Eyed Peas mit "The Time (Dirty Bit)" die Spitze vor "Iz" Kamakawiwo'ole mit "Over The Rainbow" und Empire Of The Sun mit "We Are The People". Den Anschluss an die Podestplätze stellt Katy Perry her, die sich mit "Firework" von sieben auf vier steigert. Zurück in den Top Ten sind David Guetta und Rihanna: Ihre Kooperation "Who's That Chick?" taucht nach Rang 13 in der Vorwoche nun an neunter Stelle auf.

Den einzigen Neueinstieg landet Adele mit "Rolling In The Deep" an 13. Position - und dies allein anhand von Downloadverkäufen. Physisch erscheint die Single via Beggars Group/Indigo erst am 14. Januar. Die meisten Plätze gut machen in dieser Woche Velile und das Safri Duo mit ihrem gemeinsamen Fußball-WM-Hit des Vorjahres, "Helele", der von Rang 88 auf 62 schnellt.

"Bravo - The Hits 2010" erhöht die Anzahl der Wochen auf dem Thron der Musik - Woche Top 30 Compilations auf sechs. Unverändert verharren "The Dome Vol" und "Die ultimative Chart Show - Hits 2010" auf den Ehrenplätzen zwei und drei. "Megahits 2011 - Die Erste" ist auf Rang fünf höchster neu geführter Titel. Von 13 auf sieben nach oben geht es für den Dekadenrückblick "Die Hit-Giganten - Die Hits 2000-2010".

In den britischen Charts regiert Rihanna sowohl bei den Alben mit "Loud" wie auch bei den Singles mit "What's My Name". Eine UK-Doppelführung schaffte die R&B-Sängerin zuletzt anno 2007, als sie mit dem Album "Good Girl Gone Bad" und dem Song "Umbrella" zeitgleich vorn lag.

Das meistverkaufte Album des abgelaufenen Jahres in Großbritannien lieferten Take That mit "Progress (Limited Deluxe Edition)" ab, das im Vereinigten Königreich nach Angaben der Official UK Charts Company 2010 insgesamt 1,84 Millionen Käufer fand.

Millionenseller auf der Insel landeten demnach noch Michael Bublé mit 1,23 Millionen abgesetzten Einheiten von "Crazy Love" und Lady GaGa mit "The Fame" (1,05 Millionen). Die US-Jahreswertung führt Eminemmit 3,42 Millionen verkauften Kopien von "Recovery" an, gefolgt von Lady Antebellum mit "Need You Now" (3,09 Millionen Einheiten) und Taylor Swift mit "Speak Now" (2,96 Millionen).