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Hitbeat: Black Eyed Peas top

01.01.1970 01:00 • von Norbert Obkircher

In den MusikWoche Top 100 Singles erreichen die Black Eyed Peas mit "The Time (Dirty Bit)" in der sechsten Woche der Chartszugehörigkeit erstmals Rang eins der Hitliste. Es ist bereits der vierte Spitzenreiter für die Band aus Los Angeles nach den Triumphen mit "Where Is The Love?" und "Shut Up" (jeweils 2003) und mit "Meet Me Halfway" 2009. Podestplätze eroberten Fergie, Will.i.am, Apl.de.ap und Taboo zudem mit den Songs "Boom Boom Pow" und "I Gotta Feeling", die es beide 2009 auf Rang drei in Deutschland brachten.

Die Black Eyed Peas verdrängen nach zuvor drei - wöchigem Aufenthalt auf Platz zwei Israel "Iz" Kamakawiwo'ole von der Spitze, der mit "Over The Rainbow" nun seinerseits die zweite Stelle einnimmt. Empire Of The Sun bleiben derweil mit "We Are The People" an dritter Position stehen. Innerhalb der Top Ten gelingt außer den Black Eyed Peas nur Katy Perry eine Verbesserung. Mit ihrem zum Jahreswechsel passenden Song "Firework" klettert sie von neun auf sieben. Neueinsteiger gibt es keine.

Als Aufsteigerin der Woche profiliert sich Lena: Nachdem ihr Triumph beim Eurovision Song Contest in den medialen Jahresrück - blicken nocheinmal große würdigt wurde, macht nun "Satellite", ihr Siegertitel aus Oslo, einen Sprung von Rang 91 auf 67.

Unheilig hat mit "Große Freiheit" abermals die Tabellenführung in den MusikWoche Top 100 Longplay inne. Insgesamt stehen für den Grafen nun 21 Wochen auf dem Thron zu Buche. The Black Eyed Peas sind parallel zum Coup bei den Singles auch mit ihrem aktuellen Album, "The Beginning (Deluxe Edition)", auf dem Vormarsch. Es steigt in dieser Woche von sieben auf zwei. Michael Jackson büßt hingegen einen Rang ein und liegt mit "Michael" an dritter Position.

Von 17 auf vier klettert "Supertalent" Freddy Sahin-Scholl mit "Carpe Diem". Xavier Naidoo springt getreu seinem Albummotto "Alles kann besser werden" von neun auf fünf. Den Wiedereinzug in die deutschen Top Ten schafft Rihanna mit "Loud" per Aufstieg von 14 auf neun. Auch bei den Alben herrscht in Sachen Neuzugänge Fehlanzeige. Für den höchsten Wiedereinstieg sorgen Abba mit ihrem bewährten Sampler "Gold - Greatest Hits". Der kehrt auf Rang 39 zurück in die deutsche Hitliste, wo er somit seine Gesamtpräsenz auf 199 Wochen steigert.

Die 100 Wochen in den Top 100 Longplay voll macht Lady GaGa mit "The Fame"/"The Fame Monster". In dieser Woche verbessert sich die New Yorker Popdiva mit ihrem ehemaligen Nummer-eins-Album von Rang 62 auf 54.

Die Jahresrück - schau "Bravo - The Hits 2010" bleibt top in den MusikWoche Top 30 Compilations. Von drei auf zwei schiebt sich "The Dome Vol" und tauscht damit den Platz mit "Die ultimative Chart Show - Hits 2010". Klaren Aufwärtstrend zeigen die "Après Ski Hits 2011" von acht auf vier), "Future Trance Vol" (von elf auf sechs), "Kontor - Top Of The Clubs Vol" (von 13 auf sieben) und "Booom 2011 - The First" (von 16 auf neun). Und sogar einen Neueinsteiger - den einzigen dieser Woche - gibt es bei den Kopplungen: "Fetenkult - Hüttenzauber 2011" debütiert auf Platz elf.