chartwoche.de

US-Charts: Susan Boyle erobert Spitzenposition zurück

Mit 272.000 verkauften Einheiten gelingt dem Album "The Gift" von Susan Boyle der Sprung zurück an die Spitze der US-Charts. Das als Titelanwärter gehandelte neue Album der Black Eyed Peas steigt indes nur auf Rang sechs ein.

09.12.2010 11:53 • von Dietmar Schwenger

Mit 272.000 verkauften Einheiten gelingt dem Album The Gift" von Susan Boyle der Sprung zurück an die Spitze der US-Charts. Das als Titelanwärter gehandelte neue Album der Black Eyed Peas, The Beginning", steigt mit 119.000 verkauften Kopien indes nur auf Rang sechs ein. Ihr Longplayer The E war 2009 noch mit 304.000 Einheiten direkt auf Platz eins gelandet. Dennoch ist "The Beginning" das dritte Top-10-Album der Formation nach Monkey Business" (2005) und "The E.N.D.".

Von vier auf zwei steigt Speak Now" von Taylor Swift (182.000 Einheiten, minus 24 Prozent); ebenfalls zwei Plätze gutmachen kann "O Holy Night" der jungen Casting-Siegerin Jackie Vancho (145.000 Einheiten, plus zwei Prozent). Um gar sechs Plätze verbessert sich das "Christmas"-Album der "Glee"-Mitwirkenden, das in dieser Woche auf Position vier steht (129.000 verkaufte Einheiten). Von der Besetzung der amerikanischen TV-Serie stammt auch der höchste Neuzugang in den Top 10: Auf Platz fünf steigt "Glee - The Music Vol. 4" ein.

Der Spitzenreiter der Vorwoche, Kanye Wests Werk My Beautiful Dark Twisted Fantasy", fällt mit 108.000 verkauften Einheiten (minus 78 Prozent) auf sieben, während Pink Friday" der Rapperin Nicki Minaj sechs Plätze abrutscht und nun auf Position acht steht (103.000 verkaufte Kopien, minus 73 Prozent).

Josh Grobans CD Illuminations" klettert drei Plätze auf Rang neun (78.000 Einheiten, minus 21 Prozent) und Loud" von Rihanna büßt vier Plätze ein und bildet das Schlusslicht der ersten zehn Plätze in den US-Charts (77.000 Kopien, minus 45 Prozent).

Die Gesamtverkaufszahl in der aktuellen Erhebungswoche liegt mit 9,22 Millionen Einheiten um zehn Prozent unter dem Wert der letzten Woche, als noch 10,24 Millionen abgesetzt wurden. Im Vergleich mit der entsprechenden Woche aus dem Vorjahr liegt die Zahl um neun Prozent unter der von 2009. Damals zählten die Charts-Ermittler von Nielsen SoundScan noch 10,14 Millionen verkaufte Alben. Die Zahl der im Jahr 2010 in den USA bislang abgesetzten Longplayer hinkt mit 281,24 Millionen um 13 Prozent hinter dem Ergebnis zur selben Zeit des Vorjahres hinterher, als noch 321,85 Millionen verkauft wurden.