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Charts KW 43: Robbie Williams nicht zu bremsen

Robbie Williams katapultiert sich mit seinem Hitsampler "In And Out Of Consciousness" aus dem Stand auf den Gipfel der MusikWoche Top 100 Longplay. Bei den Singles verteidigt Israel "Iz" Kamakawiwo'ole die Führung vor der heranstürmenden Rihanna. Neue Top-Compilation ist "Bravo Hits 71".

19.10.2010 08:34 • von Frank Medwedeff

Robbie Williams katapultiert sich mit seinem Sampler In & Out Of Consciousness - Greatest Hits 1990-2010" aus dem Stand auf den Gipfel der MusikWoche Top 100 Longplay. Media Control hatte diesen neuerlichen Triumph des britischen Popstars bereits angekündigt im Verbund mit der Würdigung von Williams als erfolgreichster Albumkünstler in Deutschland in diesem Millennium. Wie gehabt rangieren Unheilig mit Große Freiheit"/Große Freiheit Live" sowie David Garrett mit Rock Symphonies" auf den Plätzen zwei und drei. Joe Cocker belegt mit Hard Knocks", der Nummer eins von letzter Woche, nun Position vier. Alter Bridge entern mit AB III" die Hitliste auf Rang 18 - und damit zwei Ränge vor den Rolling Stones mit , dem nun auf DVD und erhältlichen Filmdokument ihrer 1972er Tour. Auf Rang 29 greifen Antony And The Johnsons mit Swanlights" ins Geschehen ein, auf 31 Gitarrero Steve Lukather mit All's Well That Ends Well", Liedermacher Klaus Hoffmann mit Das süße Leben" auf 34 und Belle & Sebastian nach längerer Pause mit Write About Love" auf 38.

Israel "Iz" Kamakawiwo'ole ist mit seiner zum Vermächtnis gewordenen Interpretation von Over The Rainbow" immer noch Spitzenreiter der MusikWoche Top 100 Singles. Rihanna schnellt hier mit Only Girl (In The World)" von null auf zwei. Die attraktive R&B-Chanteuse verdrängt sich damit selbst: Als Duettpartnerin von Eminem rutscht sie mit Love The Way You Lie" um eine Position zurück auf Rang drei. Auch Taio Cruz verliert mit Dynamite" einen Platz, sichert aber den Vierfacherfolg für Universal Music ab. Direkt in die Top Ten schaffen es Usher mit DJ Got Us Fallin' In Love" per Satz auf Platz sechs sowie Culcha Candela mit Move It" von null auf sieben. Neu gelistet auf der 16 ist Sarah Connor mit Cold As Ice".

In den MusikWoche Top 30 Compilations springen die Bravo Hits 71" sofort auf Rang eins und verweisen KuschelRock 24" und The Dome Vol auf die weiteren Podestplätze. Als Wiedereinsteiger auf Platz vier notiert ist Die ultimative Chart Show - Dancefloor Hits" nach Wiederholung der entsprechenden Folge der Fernsehshowreihe auf RTL.