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GEMA-Aufsichtsrat stimmt für Zusammenlegung

Die GEMA muss sparen und setzt den Hebel wie bereits zuvor erwartet bei den Bezirksdirektionen an: Sechs der bislang zehn Bezirksdirektionen sollen an drei Standorten zusammengefasst werden. Der Aufsicht der GEMA fasste am 14. und 15. Oktober einen entsprechenden Beschluss.

16.10.2009 09:54 • von Knut Schlinger

Die GEMA muss sparen und setzt den Hebel wie bereits zuvor erwartet bei den Bezirksdirektionen an: Sechs der bislang zehn Bezirksdirektionen sollen an drei Standorten zusammengefasst werden. Der Aufsichtsrat der GEMA fasste am 14. und 15. Oktober bei einer Sitzung einen entsprechenden Beschluss:

"Der Vorstand wird beauftragt, die zuständigen Arbeitnehmervertretungen über die Planung des Zusammenschlusses der Bezirksdirektionen München und Nürnberg in Nürnberg, Augsburg und Stuttgart in Stuttgart sowie Hannover und Hamburg in Hamburg aus wirtschaftlichen Gründen zu unterrichten, mit den zuständigen Arbeitnehmervertretungen diese Planungen zu beraten sowie Verhandlungen über einen Interessenausgleich aufzunehmen", lässt GEMA-Sprecherin Bettina Müller wissen. Über das Ergebnis werde der Aufsichtsrat in seiner Sitzung im Dezember "beraten und über das weitere Vorgehen entscheiden."

"Um das Ziel, die Stabilisierung der Ertragssituation durch Kostensenkung, so sozialverträglich wie möglich zu realisieren, ist geplant, den betroffenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Weiterbeschäftigung an einem anderen Standort anzubieten", heißt es aus München. Der Vorstand werde nun "entsprechend diesem Beschluss unverzüglich die zuständigen Arbeitnehmervertretungen unterrichten, sich mit diesen über diese Planungen beraten sowie Verhandlungen über einen Interessenausgleich aufnehmen".

Nach Informationen von MusikWoche beschäftigt die GEMA an den drei von der Zusammenlegung betroffenen Standorten jeweils rund 35 Mitarbeiter.