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Musikrat pocht auf Schutz des geistigen Eigentums

Die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der FDP nimmt der Deutsche Musikrat zum Anlass, den Schutz des geistigen Eigentums auf nationaler und internationaler Eben in den Fokus zu rücken. Generalsekretär Christian Höppner greift dabei jüngste Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf.

13.10.2009 11:05 • von Knut Schlinger

Die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der FDP nimmt der Deutsche Musikrat zum Anlass, den Schutz des geistigen Eigentums auf nationaler und internationaler Eben in den Fokus zu rücken. Generalsekretär Christian Höppner greift dabei jüngste Äußerungen von Angela Merkel auf. Die Bundeskanzlerin sich in ihrem regelmäßigen Videopdcast zum Thema Urheberrecht im digitalen Zeitalter erklärt, dass geistiges Eigentum des Schutzes bedürfe und auf internationaler Ebene einen umfassenden rechtlichen Schutz erfahren müsse.

"Die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft müssen ein Schwerpunktthema der neuen Bundesregierung werden", findet Christian Höppner. "Die Herausforderungen reichen hierbei weit über die Urheberrechtsfragen hinaus und betreffen viele Bereiche gesellschaftlichen Lebens." Deshalb sei es "dringend notwendig, ressortübergreifend und im Zusammenwirken mit den zivilgesellschaftlichen Verbänden Kompetenzen zu bündeln". Zugleich bedürfe es der "Erarbeitung von Kooperationsmodellen auf europäischer und internationaler Ebene".